Friedensvertrag
  Deutsch-Türkischer Friedens- und Freundschaftsvertrag

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Der Deutsch-Türkische Friedens- und Freundschaftsvertrag aus dem Jahr 1963 gilt als erster Freundschaftsvertrag, der zwischen Deutschland und der Türkei jemals geschlossen worden ist.

Die politischen Beziehungen zwischen Preußen und den Osmanen entwickelten sich Anfang des 18. Jh. n.Chr. zu einer Art Partnerschaft. Der preußische König Friedrich II. bemühte sich, ein vertragliches Bündnis mit den Osmanen auszuhandeln. Allerdings sah Großwesir Koca Mehmet Ragib Pascha in solch einem möglichen Vertrag ein Problem, da er sich nicht in die Kriege, die damals in Europa geführt wurden, hineinziehen lassen wollte. So war es seine Idee, dass ein Dreierbündnis mit Deutschland, England und den Osmanen denkbar wäre, wie er es dem preußischen Gesandten Karl Adolf von Rexin mitgeteilt hat. England hatte aber kein Interesse, da es gute Handelsbeziehungen mit Russland pflegte, die wiederum im Konflikt mit den Osmanen standen. Dennoch ließen die Osmanen von Rexin nicht mit leeren Händen zurückreisen.

Am 22. März 1761 wurde der erste Deutsch-Türkische Friedens- und Freundschaftsvertrag zwischen Preußen und dem Osmanischen Reich unterzeichnet.

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