Zentralmoschee Köln
DITIB Zentralmoschee Köln

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Die so genannten DITIB-Zentralmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist eine der größten Moscheen Deutschlands.

Sie steht an der Venloer Straße 160 (50823 Köln) und wurde von den  Architekten Gottfried und Paul Böhm als architektonisch ungewöhnlichem Kuppelbau mit zwei Minaretten von je 55 Metern Höhe geplant. Das fünfstöckige Gebäude mit einer 35 Meter hohen Kuppel soll 1.200 Betenden Platz bieten. Neben dem Kuppelgebäude gibt es ein sehr großes Verwaltungs- und Gästegebäude mit Bibliothek, Schulungs- und Seminarräume, Flächen für Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe und eine Tiefgarage.

Am 7. November 2009 fand die Grundsteinlegung statt. Der Rohbau war im Februar 2011 fertig gestellt. Der Eröffnungstermin wird aller Voraussicht nach in 2015 sein.

Für Aufsehen sorgte ein Vorschlag Günter Wallraffs im September 2007 noch vor der Grundsteinlegung als viel um den Bau diskutiert wurde. Er schlug öffentlich zur angeblichen Besänftigung der Kritiker des Baus vor, dort aus dem für Muslimen als Hassschrift empfundenen Satanischen Versen von Salman Rushdie vorzulesen um für die demokratisch-aufgeklärte Grundordnung ein deutliches Zeichen zu setzen. DITIB lehnte den Vorschlag mit Hinweis auf religiöse Gefühle, die in dem Buch ganz bewusst verletzt werden, ab.

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