Drei Tage Fasten
  Drei Tage Fasten

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Drei Tage Fasten ist die Bezeichnung eines der bedeutsamen Ereignisse in der Frühgeschichte des Islam, um die besondere Stellung der Ahl-ul-Bait (a.) für die Nachwelt zu verdeutlichen.

Einst, als Imam Hasan (a.) und Imam Husain (a.) krank waren, empfahl Prophet Muhammad (s.), dass Imam Ali (a.) ein Gelübde [nadhr] ablegt, drei Tage zu fasten, damit sich die Kinder erholen. Als sie sich besser fühlten, fasteten Imam Ali (a.), Fatima (a.), Imam Hasan (a.), und Imam Husain (a.) zusammen mit Maimuna Fidha, um das Gelübde zu erfüllen.

An jedem der drei Tage, als sie zum Fastenbrechen [iftar] zusammen saßen, klopfte ein hungriger Bettler an ihrer Tür. Der Erste sagte, dass er arm sei, der Zweite sagte, dass er ein Waise sei und der Dritte sagte, dass er ein befreiter Gefangener sei. Jedes Mal gaben die großherzigen Mitglieder des Hauses ihr Essen weg und brachen ihr Fasten mit Wasser [maa].

Nach dem dritten Abend gab sich der Bettler als Gabriel (a.) [dschabrail] zu erkennen und teilte ihnen mit, dass zum Lob dieser selbstlosen Aktion, ALLAH die folgenden Verse des Heiligen Qur'an offenbart hat: "Jene, welche ihr Gelübde erfüllen, und den Tag fürchten, dessen Unheil sich ausbreitet. Und sie geben Speise, aus Liebe zu Ihm, zu den Armen und den Waisen und Gefangenen, (sagend), "Wir speisen euch nur für Allahs Willen, wir wollen nichts von euch, auch keinen Dank. Wahrlich wir fürchten von unserem Herrn einen finsteren, unheilvollen Tag." So wird Allah sie von dem Unheil jenes Tages bewahren und ihnen Frische und Freude geben." (Heiliger Qur'an 76:7-11)

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