Ferdows
  Ferdows, Ferdous, Ferdaus, Firdus

Aussprache: ferdowsi
arabisch:
فردوس
persisch:
فردوس
englisch: Ferdous

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Ferdows ist eine Stadt in Provinz des Iran Süd-Chorasan.

Sie ist Kreisstadt des gleichnamigen Kreises und liegt ca. 345 südlich von Maschhad. Nach der Aufteilung der ehemaligen Provinz Chorasan in drei Provinzen war Ferdows zunächst teil von Radhawi-Chorasan, wurde aber im Zuge einer Reform im März 2007 Süd-Chorasan zugeordnet.

Nach manchen Historikern soll die Stadt einstmals "Taban" geheißen haben, was allerdings umstritten ist, und später auch Tun. Letzterer Name war bis 1929 geläufig. Lange zuvor war allerdings schon der Name Ferdows eingeführt, wobei unklar ist, wann. Bin zum Mongolensturm war die Stadt eine Handelsmetropole. Sie wird im 11. Jh. n.Chr. als Großstadt erwähnt. Im Jahr 1239 wurde die Stadt durch die Mongolen geplündert. Ihre Bedeutung konnte sie aber bis ins 20. Jh. zumindest bewahren. Erst nach einem verheerenden Erdbeben 1968, verlor die Stadt an Bedeutung.

Der aktuelle Name der Stadt Ferdows entstammt dem Namen des Paradieses Firdaus.

Das Klima ist im Frühling mild , im Sommer heiß, im Herbst kühl und regnerisch  und im Winter kalt. Durch die Lage in der Nähe zu Wüsten ist der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, und auch zwischen Sommer und Winter, relativ hoch.

Der Name wird auch als weiblicher Vorname verwendet. Berühmtester Namenspatron der Stadt ist Ferdowsi.

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