Gebetsrichtungswechsel

Mosche der beiden Gebetsrichtungen
Gebetsrichtungswechsel

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18. Muharram oder
15. Radschab 2 n.d.H.

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Der Gebetsrichtungswechsel ist ein wichtiges Ereignis in der Anfangszeit des Islam und verdeutlicht einerseits dem abrahamitischen Ursprung als auch die Hinwendung zu Adam (a.).

Die heutige Gebetsrichtung [qibla] zur Kaaba war anfänglich nicht die Gebetsrichtung [qibla] der Muslime. In der Anfangszeit des Islam beteten die Muslime zusammen mit Prophet Muhammad (s.) in Richtung Jerusalem, weshalb Jerusalem noch heute "erste Gebetsrichtung" genannt wird.

Bei einem Gebet in der Nähe von Medina erhielt Prophet Muhammad (s.) die Offenbarung des Verses 2:144. Da er sich mitten im Gemeinschaftsritualgebet [salat-ul-dschami] befand, stand er auf und ging ans andere Ende der Gemeinschaft, worauf sich alle um ca. 180 Grad umdrehen mussten. Das Ereignis fand im 2. Jahr n.d.H. am 18. Muharram und nach anderen Überlieferungen am 15. Radschab statt. An dem Ort, an dem das stattfand, wurde die Mosche der beiden Gebetsrichtungen [masdschid al-qiblatain] errichtet.

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