Gottesdiensttafeln
Gottesdiensttafeln

Aussprache: lauhaat mawaaʿiyd aß-ßalaaat
arabisch:
لوحات مواعيد الصلوات
persisch:
تابلوهای اوقات عبادت
englisch:
worship service signs

Bild: KI-generiert (2026 n.Chr.)

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Gottesdiensttafeln oder Gottesdiensthinweisschilder sind Schilder am Ortseingang in Deutschland, die über Kirchen, Religionsgemeinschaften sowie die jeweiligen Gottesdienstzeiten im Ort informieren.

Die amtliche beziehungsweise verkehrsrechtliche Bezeichnung ist: Hinweisschilder auf Gottesdienste. Darauf stehen typischerweise die Kirchen sowie deren Gottesdienstzeiten. Daher wird Umgangssprachlich auch „Kirchenschilder am Ortseingang“ gesagt.

Das wohl bundesweit erstes Schild einer Gottesdiensttafel bezüglich einer Moschee wurde im Juli 2026 in Penzberg in Zusammenarbeit mit der Penzberg Moschee aufgestellt. Neben den Zeiten der katholischen und der evangelischen Kirche steht dort seither auch die Zeit des Freitagsgebets [salat-ul-dschuma] in der Moschee (Winter 12:30, Sommer 13:30).

Ursprünglich waren die Schilder an den Ortseingängen auf gesetzlicher Grundlage von 1960 n.Chr. katholischen und evangelischen Kirchen vorbehalten. Seit einer Richtlinie des Bundesverkehrsministeriums aus dem Jahr 2008 dürfen auch andere Religionsgemeinschaften berücksichtigt werde. Penzberg ist 18 Jahre nach der Freigabe wohl die erste Kommune mit einer Gottesdiensttafel, auf der auch eine Moschee abgebildet ist. Die Initiative dazu sei beim regelmäßigen Austausch zwischen Bürgermeister, Kirchen und islamischer Gemeinde entstanden

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