Hammer-Purgstall
Hammer-Purgstall-Grab

Aussprache:
arabisch:
 
persisch:
englisch:
Hammer-Purgstall-Grave

Bild: 2011

.Bücher zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.

Das Hammer-Purgstall-Grab ist das Grab von Joseph von Hammer-Purgstall und seiner Ehefrau Carolinen. Charakteristisch sind unter anderem die besonderen islamischen Kalligraphien inmitten eines christlichen Friedhofes.

Sie wurden auf einem exklusiven Friedhof für Adelige in Klosterneuburg-Weidling an der Lenaugasse beigesetzt. Zuerst war seine Ehefrau Carolinen vor ihm am 15. Mai 1844 gestorben. Er ließ auf ihr Grab folgende deutschsprachige Inschrift setzen:

"Carolinen
 am 22. Julius 1797 geboren von Henikstein,
gestorben am 15. Mail 1844 viel und tief betrauert.
Einer edelen Frau
von seltenem Geiste, Gemüthe und Mutterherzen
Seiner innigst geliebten Gattin
Joseph Freiherr Hammer-Purgstall
geboren am 9. Junius 1774, gestorben am 28.11.1856
um hier mit ihr zu ruhen."

Lediglich sein Sterbedatum wurde später nachgetragen. Zudem befinden sich auf dem Grab Inschriften in Latein, Griechisch, sowie Kalligraphien in Arabisch und Persisch, darunter Gedichte von Hafiz und das Huwal Baki (darunter zahlreiche Namen und Lobpreisungen ALLAHs), alles angebracht auf einem Sarkophag über dem Grab mit zwei hohen Grabsteinen am Kopf- und Fußende.

Als er selbst starb erhielt er - unmittelbar daneben liegend - lediglich eine einfache Steinplatte mit seinem Namen, sowie einen zylindrischen Grabstein am Kopfende mit angedeutetem Turban darauf. Eingemeißelt - aber inzwischen durch Verwitterung kaum noch zu erkennen - ist das Gedicht:

Es nahm der Himmel, der sie gegeben
Als Rose lebte sie - was Rosen leben.

Links zum Thema

bullet Hammer-Purgstall-Grab - Bildergalerie

© seit 2006 - m-haditec GmbH - info@eslam.de