Hetjens-Museum
 

Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum

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Das Hetjens-Museum, das auch als Deutsches Keramikmuseum bekannt ist, ist ein 1909 gegründetes Museum für Keramikgeschichte in Düsseldorf, das auch viele Exponate mit Bezug zum Islam besitzt.

Das Hetjens-Museum beruht auf dem Nachlass von Laurenz Heinrich Hetjens (1830–1906). In seinem Testament verfügte er zudem die Bereitstellung von 150.000 Goldmark zur Errichtung eines Museums, in dem seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und das seinen Namen tragen sollte. Im Laufe der Jahre wurde die Sammlung durch Ankäufe und Schenkungen ergänzt und zog 1969 in das Palais Nesselrode auf der Schulstraße in Düsseldorf-Carlstadt.

Die Sammlung islamischer Keramiken im Museum geht auf die Sammlung des 1880 gegründeten Düsseldorfer Central-Gewerbevereins zurück. 1919 übernahm das Museum die keramischen Objekte des Vereins und wandelte sich in ein Spezialmuseum für Keramik. Als besondere Ausstellungsobjekte gelten Schalen aus dem 10. und 11. Jh. n.Chr. aus Nischapur, Lüsterglasuren, Vasen, Fliesen aus Kaschan sowie weiter Objekte aus dem Iran und Irak bis hin zu Iznik Fayencen.

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