Hischam ibn Abdulmalik
  Hischam ibn Abdulmalik

Aussprache: hischaam ibn abd-al-malik
arabisch:
هشام بن عبد الملك
persisch:
englisch: Hisham ibn Abd al-Malik

691 - 743 n.Chr.

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Hischam ibn Abdulmalik war der zehnte Kalif der Umayyaden und regierte 724-743 n.Chr. Er übernahm 724 die Herrschaft von seinem Bruder Yazid II.. Er versuchte die Stärkung der Dynastie durch den Ausbau des Heeres und innere Repression. Außerdem stärkte er die Macht des Kalifen, indem er die Steuerverwaltung den Statthaltern in den Provinzen entzog und gesonderten Steuerdirektoren unterstellte.

Die lange Regierungszeit von Hischam ermöglichte es ihm durch einige Feldzüge sein Reich zu vergrößern. Allerdings wurde das Reich auch von mehreren Aufständen erschüttert. Neben dem Aufstand des Maysara im Maghreb (739-741) kam es zu Aufständen der Schiiten im Irak (740).

Bekannt ist seine besondere Feindschaft gegenüber den Ahl-ul-Bait (a.). Als er einstmals in Mekka versuchte den Schwarzen Stein [hadschar-ul-aswat] zu berühren, wurde er immer wieder von der Menge abgedrängt und es gelang ihm nicht heranzukommen. Später setzte er sich mit seinen Beamten auf einen Hügel und beobachtete das Umkreisen. Er sah wie ein schmächtiger junger Mann sich in Richtung des Schwarzen Stein [hadschar-ul-aswat] bewegte und alle ihm den Weg freimachten. Als er fragte, wer jene Person sei, erfuhr er, dass es Imam Zain-ul-Abidin (a.) war, was seinen Neid vergrößterte.

Als besondere Erinnerung an seine Regierungszeit gilt Hischams Palast (Chirbat al Mafdschar).

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