Mahmud von Ghazna
  Mahmud von Ghazna

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971 - 30.4.1030 n.Chr.

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Abdul Qasim Mahmud ibn Sabuktakin, bekannt als Mahmud von Ghazna, ist Gründer und Herrscher (999-1030) der Dynastie der Ghaznawiden auf dem Gebiet des heutigen Afghanistan.

Er wurde 971 n.Chr. in Buchara als Sohn des Sabuktakin geboren, der den Samaniden zum Emir von Ghazna (südlich von Kabul) aufgestiegen ist. Mahmud selbst wurde nach dem Tod seines Vaters 999 n.Chr. vom Kalifen in Bagdad zum Sultan  ernannt. Zwischen 1001 und 1026 n.Chr. unternahm er insgesamt 17 Eroberungszüge nach Nordindien, wo er bis nach Bihar und nach Gudscharat vordrang, und erbeutete dort große Schätze aus Tempeln und Palästen.

Mit dem geraubten Gütern baute er Ghazna zu einer der prächtigsten und größten Städte der damaligen Zeit aus. Er ließ zahlreiche Moscheen errichten und machte seinen Palast zu einem glänzenden Mittelpunkt von Kunst, Literatur und Wissenschaft. An seinem Hof lebte und arbeitete unter anderem. Ferdowsi, der hier sein berühmtes Schahname schrieb, sowie Al-Biruni. Sultan Mahmud starb am 30. April 1030 in Ghazni. Mit seiner Eroberung des Punjab begann der Islam im heutigen Pakistan Fuß zu fassen. Daher hat das moderne Pakistan eine seiner Raketen nach ihm benannt.

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