Maria al-Qibtiyya
Maria al-Qibtiyya

Aussprache: marya al qibtiyya
arabisch:
مارية القبطية
persisch:  
مارية القبطية
englisch:
Maria the Copt

??? - 16 n.d.H.

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Maria die Koptin (Qibtiyya) war eine Koptin aus Ägypten und wurde Ehefrau von Prophet Muhammad (s.).

Ihr Vater Schamun gehörte der koptischen Gemeinde an, wobei unklar ist, welche Religion er hatte, da damals ein Kopte nicht unbedingt Christ war. Ihre Mutter war eine römische Katholikin.

Nachdem Prophet Muhammad (s.) dem byzantinischen Statthalter von Ägypten Muqauqis einen Brief geschickt hatte, in dem er ihn einlud, den Islam anzunehmen, schrieb dieser zurück, gab aber nur ausweichende Antwort. Zusammen mit seiner Antwort sandte er ihm Geschenke, darunter die beiden Sklavinnen und Schwestern Maria und Sirin bint Schamun. Prophet Muhammad (s.) schenkte ihnen die Freiheit und bot Maria die Heirat an. Maria nahm das Angebot an und Sirin heiratete Hasan ibn Thabit.

Die Eifersucht von Aischa bint Abu Bakr und Hafsa bint Omar ibn Al-Chattab gegenüber Maria führte zu einigen Auseinandersetzungen mit Prophet Muhammad (s.) und letztendlich seinem Rückzug für einen Monat von seinen Frauen.

Der Sohn, den Maria im Jahre 630 n. Chr. gebar, wurde Ibrahim genannt. Er erkrankte aber im Kindesalter an einer lebensbedrohlichen Krankheit. Trotz hingebungsvoller Pflege von Maria und Tante Sirin starb er am 27. Januar 632 in den Armen Prophet Muhammads (s.). Kurz nach dem Tod fand eine Sonnenfinsternis statt. Als manche da einen Zusammenhang sehen wollten, widersprach Mohammed, Sonne und Mond seien zwei Zeichen Allahs und richten sich nicht nach dem Tod eines Menschen.

Während einige Überlieferungen versuchen Maria so darzustellen, dass sie nicht zum Islam konvertiert sei, ist eher davon auszugehen, dass sie vor der Eheschließung Muslima geworden ist und derartige Überlieferungen nur dazu dienen, die Stellung anderer Ehefrauen zu erhöhen.

Maria die Koptin starb 16 n.d.H..

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