Schlacht von Mutah
  Schlacht von Mutah

Aussprache: ghazat-u-mutah
arabisch: غزوة مؤتة
persisch:
جنگ موته
englisch: Battle of Mu'tah

8 n.d.H.
629 n.Chr.

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Die Schlacht von Mutah fand 629 n.Chr. statt und gilt als eine der bedeutendstes und blutigsten Kämpfe zu Lebzeiten des Propheten Muhammad (s.). Sie wird auch als die Richtungsweisende Schlacht gegenüber dem damaligen Byzanz gewertet. Zahlreiche der engsten Gefährten des Propheten Muhammad (s.) wurden Märtyrer darunter die drei Kommandanten Zaid ibn Haritha, Dschafar ibn Abu Talib und Abdullah ibn Rawahha. Ihr Grab ist in der Ortschaft Al-Mazar Al-Dschanubi bei Kerak im heutigen Jordanien. Dennoch konnten in der Schlacht die angreifenden Byzantiner zurückgeschlagen werden.

Auch kurz vor dem Ableben des Propheten Muhammad (s.) befahl er einer Truppe unter Führung von Usama ibn Zaid unverzüglich in Richtung der Stadt auszurücken. Unter Usamas  Kommando standen unter anderem Abu Bakr, Umar, Abu Ubaida ibn Dscharra, Abdurrahman ibn Auf, Talha und Zubair. Da letztere aber das baldige Ableben des Propheten Muhammad (s.) befürchteten, sind sie seinem Befehl nicht nachgekommen.

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