Nadschaf
Nadschaf, Nedschef

Aussprache:
arabisch:
النجف
persisch:
نجف
englisch: Najaf

Bild: Imam-Ali-Moschee in Najaf

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Nadschaf ist eine Stadt im Irak und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ihre Bekanntheit verdankt sie dem Mausoleum von Imam Ali (a.) innerhalb der Stadt. Die an das Mausoleum gekoppelte Imam-Ali-Moschee ist auch das Zentrum einer Religions-Hochschule.

Die Imam-Ali-Moschee liegt heute im Südwesten der Stadt und gilt als Startpunkt für den Fußmarsch Nadschaf Kerbela. An das Mausoleum schließt der weltgrößte Friedhof namens Wadi-ul-Salam in Nadschaf an.

Die Stadt wurde im 8. Jh.n. Chr. von dem Kalifen Harun ar-Raschid gegründet an der Stelle des Grabes, das auch vorher Besuchsstätte [ziyara] und geringfügig besiedelt war.

An der Religions-Hochschule in Nadschaf haben so große Gelehrte wie Imam Chomeini gelehrt, wohin er 1965 vom Schah vertrieben wurde. Bereits 1957 reiste Imam Chamene'i (siehe Bild rechts) zu einem Studienaufenthalt nach Nadschaf.

Die Zerstörung der Mauern der Imam-Ali-Moschee gehört zu den kleineren Endzeitzeichen. Im August 2003 verübten Terroristen einen verheerenden Bombenanschlag auf die Imam-Ali-Moschee. Dabei wurden 120 Menschen getötet, darunter auch der große Gelehrte Muhammad Baqr al-Hakim.

Wichtige Stätten in Nadschaf sind unter anderem:

bullet Imam-Ali-Moschee
bullet Imam Chomeinis Wohnung
bullet Imam Zayn-ul-Abidin Moschee
bullet Hannana-Moschee
bullet Safi Safa Moschee
bullet Scheich al-Tusi Schrein
bullet Wadi-ul-Salam mit Schrein der Propheten Hud (a.) und Salih (a.) und Kumail ibn Ziyad

Zudem gehört heutzutage auch Kufa mit allen seinen heiligen Stätten zu Nadschaf.

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