Osmanische Gräber
Osmanische Gräber Hannover

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Die Osmanischen Gräber in Hannover sind die Grabstädte von zwei Kriegsgefangenen, die nach Hannover gebracht wurden und dort starben.

Die Soldaten und Reiter der Osmanen namens Hammet und Hassan nahmen 1683 n.Chr. an der zweiten Belagerung Wiens teil. Sie waren in den ersten und einzigen Krieg zwischen Osmanen und deutschen Soldaten verwickelt. Kronprinz Ludwig, der Sohn von Fürst Ernst August von Hannover, gehört zu denen, die Österreich zur Hilfe eilten. Er kam mit einer 4000 Mann starken militärischen Einheit deutscher Soldaten.

Die zwei osmanischen Reiter werden als Kriegsgefangene nach Hannover gebracht. Als Diener der Kurfürstin Sophie starben sie 1691 n.Chr. und wurden nach islamischer Tradition beigesetzt. An die Männer erinnern nur noch ihre Gräber auf dem Neustädter Friedhof an der heutigen Otto-Brenner-Straße, Ecke Brühlstraße. Die Grabstätten sind heute restauriert und stehen unter Denkmalsschutz.

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