Prophetenmoschee
Prophetenmoschee
[al-masdschid al-nabawiy]

Aussprache: al-masdschid-un-nabawii
arabisch:
المسجد النبوي
persisch:
مسجد النبي
englisch: Mosque of the Prophet

Foto: Y. özoguz 2012

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Als Prophetenmoschee wird die Moschee des Propheten Muhammad (s.) in Medina bezeichnet, in der er von Imam Ali (a.) beigesetzt wurde. Sie gilt als eine der heiligsten Besuchsorte [ziyara] des Islam. Obwohl der Besuch der Prophetenmoschee keine Pflichthandlung bei der Pilgerfahrt [hadsch] ist, verbinden doch die meisten Pilger die Pilgerfahrt mit diesem Besuch.

Die ursprüngliche Prophetenmoschee wurde vom Propheten Muhammad (s.) selbst errichtet. Im Laufe der Zeit wurde sie durch die jeweiligen Herrscher ausgebaut, verziert und erweitert. Das bekannteste Merkmal der Prophetenmoschee ist die grüne Kuppel unmittelbar über dem Grab.

Die Moschee war ursprünglich als Mittelpunkt zahlreicher Wohnungen gebaut, so dass alle jene Wohnungen direkten Zugang durch eine Art Hintertür in die Moschee hatten. Prophet Muhammad (s.) aber änderte diese Praxis, wie es Ibn Abbas und andere berichteten: „Der Gesandte Allahs ließ alle Tore zur Moschee (aus Privaträumen) verschließen mit Ausnahme des Tors von Ali. Er (Imam Ali) pflegte seine Wohnung nur noch von der Seite (durch die Moschee) zu betreten; außer diesem Wege nahm er niemals einen anderen.“ Prophet Muhammad (s.) verband damit diese Moschee unmittelbar mit den Ahl-ul-Bait (a.), deren Reinheitscharakter er in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnte.

Er (s.) sagte: „Oh Ali, im Dschanaba-Zustand darf sich niemand in der Moschee niederlassen außer mir und Dir.“

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Friedhof Dschannat-ul-Baqi.

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bullet Prophetenmoschee - Bildgalerie
bullet Prophetenmoschee 19. Jh. n.Chr. - Bildergalerie

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