Qaffari
Ayatollah Husain Qaffari

Aussprache:
arabisch:
persisch:
englisch:
Hossein Qaffari

??? - ??? n.d.H.
1916 - 28.12.1974

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Ayatollah Hadsch Husain Qaffari war eine große Persönlichkeit des Islam und früher Wegbereiter der Islamischen Revolution.

Er ist 1916 in einer bäuerlichen Familie geboren. Sein Vater verstarb früh, so dass er unter der Aufsicht seines älteren Bruders aufwuchs. Seine Grundausbildung absolvierte er in Azarschahr und wechselte dann zusammen mit seinem Bruder nach Täbriz. Später kehrte er nach Azarschahr zurück und lernte dort bei seinem Onkel.

In 1945 n.Chr. ging er nach Qum und lernte bei Ajatollah Boroudscherdi. Elf Jahre später verließ er Qum und ging nach Teheran. Während der ganzen Zeit hielt er selbst auch Vorlesungen und verschwieg dabei nie die Verbrechen des Scha-Regimes. Am 4. Juni 1963 wurde er dafür erstmalig festgenommen. Nach seiner Freilassung hielt er weiterhin Reden gegen die Tyrannen, bis der Geheimdienst SAVAK ihn wieder festnahm. Nach mehreren Festnahmen wurde er zu Tode gefoltert. Er erlag seiner Folter im Gefängnis am 28.12.1974

Beim letzten Besuch seines Sohnes im Gefängnis, sah der Sohn, wie er kaum noch Zähne im Mund hatte, da ihm alle Zähne ausgeschlagen waren, und seine Hände und Füße waren gebrochen. Sein Vater sagte ihm, dass das wohl ihre letzte Begegnung im Diesseits sein wird. Hadsch Husain Qaffari sprach mit Tränen in den Augen über Imam Kazhim (a.). Tags darauf war er Märtyrer.


Grafik von Mohammed Reza Taeb (vor 1985 n.Chr. gezeichnet)

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