Qais ibn Saad
  Qais ibn Saad

Aussprache: qays ibn saad
arabisch:
قيس بن سعد
persisch:
قيس بن سعد
englisch: Qays bin Saad

??? - 59 n.d.H.
??? - 678/679 n.Chr.

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Qais ibn Saad war ein Gefährte des Propheten Muhammad (s.) und einer der Flaggenträger bei der Befreiung Mekkas.

Qais ibn Saad ist ein Sohn von Saad ibn Ubada. Qais war erster Gouverneur von Imam Ali (a.) in Ägypten und auch Gefährte von Imam Hasan (a.). In der Schlacht von Siffin stand er auf der Seite von Imam Ali (a.).

Tabari beschreibt Qais als mutigen Mann. Muawiya ibn Abu Sufyan hatte versucht, ihn zum Überlaufen zu bewegen, aber Qais ließ sich nicht kaufen. Später drohte Muawiya ihm, erzielte damit aber genau so wenig Wirkung.

Über die Zeit nach dem Märtyrium Imam Ali (a.) überliefert sein Sohn Sulaim ibn Qais: "Mu'awiyah kam während seines Kalifats zur Hadsch. Das war nach der Ermordung des Fürsten der Gläubigen (Imam Ali) und (nach) dem Friedensvertrag mit Imam Hasan. Die Medinenser empfingen ihn. Unter ihnen war Qais ibn Saad, der als Anführer der Ansar (Helfer) galt. Zwischen ihnen fand eine Diskussion statt. So sagte Qais: "Bei meinem Leben, keiner der Ansar, der Quraisch, der Araber und der nicht-Araber hat das Recht auf die Nachfolge (Khilafa) außer Ali und seine Söhne nach ihm." Mu'awiyah wurde wütend. So schrieb er einen Breif diesbezüglich an alle seine Statthalter: "Ab sofort gibt es wahrlich keine Sicherheit mehr für denjenigen, der eine Überlieferung zu den lobenswerten Taten Alis und seines Haus erzählt." Daraufhin haben in jeder Stadt und Ort die Redner Ali ibn Abu Talib verflucht und seine Familie beleidigt."

Qais starb 59 n.d.H. (678/679 n.Chr.) in Medina.

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