Qum
Qum, Ghom, Kum

Aussprache: qom
arabisch:
قم
persisch:
قم
englisch: Qom

Foto:1988, Y. Özoguz

Qum bzw. Qom, Ghom, Kum ist eine Stadt im Iran und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz des Iran.

Sie liegt am gleichnamigen Fluss, etwa 150 km südlich von Teheran an der alten Route und neuen Autobahn nach Isfahan. Sie ist achte der größten Städte des Iran.

Die Stadt ist eine der heiligen Städte der Schiiten. Die islamisch-theologische Hochschule [houze-ilmi-qom] wurde in Europa vor allem durch Imam Chomeini bekannt. Die Hochschule wurde um das Mausoleum der Fatima Masuma gebaut, der Schwester Imam Ali Ridhas (a.), und ist eine der wichtigsten Bildungsstätten für Geistliche. Unter anderem werden dort auch europäischstämmige Geistliche in europäischen Sprachen ausgebildet.

Die Stadt ist auch berühmt für ihre zahlreichen Mausoleen in Qum und Imamzades, wie z.B. das Imamzade Ali ibn Dschafar, das Imamzade Ibrahim, das Imamzade Ahmad und das Tschehel Achtaran. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch die Freitagsmoschee in Qum das Handwerksmuseum Qum, das Masuma Museum in Qum, die Maraschi-Bibliothek und der Qum-Bazar. Zu den berühmten historischen Friedhöfen der Stadt gehört der Scheychan Friedhof.

Unweit der Stadt liegt das Heiligtum Dschamkaran und das Chwadscha Rabi Mausoleum.

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