Sakina bint Husain
Sakina bint Husain

Aussprache: sakiina bint hussain
arabisch:
سكينة بنت حسين
persisch:
سكينة دختر حسين
englisch: Sakinah bint Hussain

??? - ??? n.d.H.

Bild: Schrein Sakinas in Damaskus 2007

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Sakina bint Husain ist eine Tochter von Imam Husain (a.). Ihr Name bedeutet Seelenfrieden.

Nach manchen Quellen war ihr eigentlicher Name Fatima, gemäß anderen Quellen hieß sie Aamina oder Amina, wie es Scheich Abbas Qummi in seinem Buch "Nafas Al-Mahmum" erwähnt. Ihre Kindheit verbrachte sie in Medina. Sakina war mit ihren Eltern in Kerbela und hat alles miterlebt, vor allem das Unheil mit ihrem Bruder Abdullah ibn Husain und das Martyrium ihres Vaters, dessen Körper sie danach umarmt hat.

Manche Hofschreiber der Umayyaden haben ihr als Überlebende von Aschura versucht einen weltlichen Lebensstil zu unterstellen, um damit das Image der Ahl-ul-Bait (a.) zu schädigen, was ihnen aber nicht gelungen ist. Nach verschiedenen Überlieferungen war Sakina bint Husain eine sehr bescheidene, gebildete und gütige Frau, die den Menschen, die sie trafen, die Liebe zu den Ahl-ul-Bait (a.) nahe brachte.

Sie wird oft verwechselt mit ihrer jüngeren Halbschwester Ruqaya bint Husain, die ihr Vater Sukayna nannte, zumal sie auch beide in Damaskus begraben sind. Der Schrein von Ruqaya bint Husain, also Sukayna, liegt in der Altstadt von Damaskus in der Nähe der Umayyaden-Moschee, während derjenige von Sakina bint Husain im Bab al-Saghir Friedhof im Süden der Altstadt liegt.

In ihrem Schrein liegt das eigentliche Grab im Keller, während im oberen Stockwerk das symbolisierte Grab ist. Sie teilt ihren Schrein mit ihrer Tante Umm Kulthum bint Ali.

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