.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Satin ist ein Stoff, der durch seine spezielle Bindungstechnik
eine glatte, glänzende Oberfläche aufweist. Der Begriff ist
ein
Arabisches
Lehnwort im Deutschen.
Die Satinbindung ist so ausgeführt, dass die Kett- oder
Schussfäden über mehrere andere Fäden hinweg geführt werden,
wodurch der Stoff seinen charakteristischen Glanz erhält.
Satin kann aus verschiedenen Fasern hergestellt werden, wie z.
B. Seide, Polyester oder Baumwolle. Die glatte und schimmernde
Oberfläche macht Satin besonders beliebt für Kleidungsstücke,
Bettwäsche, Abendkleider und Dekorationsstoffe.
Der Begriff "Satin" stammt aus dem Arabischen und leitet
sich von der Bezeichnung "Zaitun" (زيتون)
ab, die sich auf die Stadt Quanzhou (Zayton) in China bezieht.
Quanzhou war im Mittelalter ein bedeutendes Handelszentrum,
und von dort wurden luxuriöse Stoffe, darunter Satin, in die
arabische und europäische Welt exportiert. Die Bezeichnung für
den Stoff gelangte von den arabischen Kaufleuten ins
Französische ("satin") und von dort aus ins Deutsche.
Der Begriff weist auf den Handelsweg und die Ursprünge der
Seide hin, aus der ursprünglich Satin hergestellt wurde. Satin
war früher ein Zeichen von Luxus und wurde ausschließlich aus
Seide gefertigt, bevor später andere Fasern ebenfalls in die
Produktion aufgenommen wurden.