Scharif Radhi
Scharif Radhi

Aussprache: asch-sariyf ar-radhiy
arabisch:
الشريف الرضي
persisch: شريف رضي
englisch: Sharif Radhi

359 - 6. Muharram 406 n.d.H.
969/970 - 26.6.1015 n.Chr.

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Abu al-Hassan Muhammad ibn Abi Ahmad al-Hussain, der unter dem Namen "Scharif Radhi" bekannt ist, ist der Sohn von Ahmad al-Hussain ibn Musa ibn Muhammad ibn Musa ibn Ibrahim, dem Sohn von Imam Kadhim (a.). Scharif Radhi stammt über seine Mutter Fatima auch von Imam Husain (a.) ab und er ist somit sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits ein Sayyid. Seinen hohen Bekanntheitsgrad erwarb er durch die Zusammenstellung seines weltberühmten Werks Nahdschul-Balagha.

Scharif Radhi wurde 359 n.d.H. (969/970 n.Chr.) geboren. Er erreichte in seinem Leben einen recht hohen Grad in Methodik und Literatur. Im Jahr 383 n.d.H. (993) übernahm er die Dekan-Funktion bei den Sayyids in Bagdad. Sein bedeutendster Lehrer war Scheich Mufid, von dem er zusammen mit seinem Bruder Scharif Murtadha ausgebildet wurde.

Er hatte verschiedene Bücher geschrieben „Kitab ul-Mutaschabih fi´l Qur´an“; „Madschazat ul-Asar´in-Nabawiyya,“ „Talchis-ul-Bayan an Madschazat ´il Qur´an“, „Kitab-ul-Chasa´is“, „Achbaru-Kuzati Bagdad“, ein Buch über seinen Vater und drei Bände religiöse Regelwerke [risala]. Zudem hatte er auch eine Auswahl der Gedichte und gesammelte Werke von Abu Abdillah Husain ibn Ahmad ibn Hadschadsch (gest. 391 n.d.H. / 1000 n.Chr) herausgegeben. Sein mit Abstand berühmtesten Werk aber ist zweifelsohne Nahdschul-Balagha.

Scharif Radhi starb am 6. Muharram 406 n.d.H. (26.6.1015) in Bagdad, und er wurde in seinem Haus in Karch, einem Stadtteil von Bagdad, beigesetzt.

Zum Jahrestag seines Ablebens wurde ihm 1985 in der Islamische Republik Iran eine Briefmarke gewidmet (Foto 2012 Y. Özoguz).

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