Schimr
  Schimr ibn Dhul Dschawshan

Aussprache: schimr
arabisch:
شمر
persisch:
شمر
englisch: Shimr ibn
Dhil-Jawshan

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Schimr ibn Dhul Dschawshan war einer der Kommandeure der Chawaridsch, die gegen Imam Ali (a.) Krieg geführt hatten und auch Imam Hasan (a.) bekämpft bzw. im Stich gelassen hatten. Bekannt wurde er in der islamischen Geschichte allerdings erst dadurch, dass er sich von Yazid ibn Muawiya anwerben ließ und zum Mörder an Imam Husain (a.) am Tage Aschura wurde.

Schimr war es, der Umar ibn Saad dazu aufstachelte, Imam Husain (a.) nicht von Kerbela ziehen zu lassen, bevor er nicht den Treueid geschworen hatte. Schimr selbst war es, der Imam Husain (a.) von hinten angeschlichen während dessen Ritualgebet den Todesstoß versetzte.

Später wollte er nach manchen Überlieferungen im Palast des Yazid ibn Muawiya auch Imam Zain-ul-Abidien (a.) ermorden, scheiterte aber, da sich Zainab vor ihren Bruder stürzte und Schimr nicht vor der Öffentlichkeit als Mörder unbewaffneter Frauen dastehen wollte.

Er selbst wurde von den Reuigen [tawwabin] 685 n.Chr. getötet.

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