Schwarzer Freitag
Schwarzer Freitag - Aufstand des 17. Scharivar

Aussprache:
arabisch: الجمعة الحزينة
persisch:
جمعه ی سیاه , هفده شهریور
englisch: Black Friday

Bild: Briefmarke der Islamischen Republik Iran zum 10 Gedenktag des Aufstandes vom 17. Schahrivar.

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Der Schwarze Freitag war ein bedeutsamer Tag, der letztendlich bedeutsam zum Sieg der Islamischen Revolution beigetragen hat.

Am Freitag, den 8. September 1978 (17. Schahrivat 1357 nach dem persischen Kalender) haben Truppen des Schah am Dschaleh-Platz in Teheran auf unbewaffnete Demonstranten geschossen, die gegen das verhängte Kriegsrecht demonstrierten. Die Armee setzte Hubschrauber, Panzer und Scharfschützen gegen hunderttausende von Demonstranten ein. Nach den geringsten Zählungen wurden einige hundert Demonstranten ermordet, darunter Frauen und Kinder, über 10.000 verletzt. Die Geistlichkeit erklärte daraufhin: "Tausende wurden massakriert durch zionistische Truppen".

Der Tag ging als "Schwarzer Freitag" bzw. "Aufstand des 17. Scharivar" in die Geschichte der Islamischen Republik Iran ein. Danach dauerte es nur noch wenige Monate, bis die Islamischen Revolution im Iran siegte. An dem Tag wurde der Name des Platzes abgeändert in "Platz der Märtyrer" (Maidan-e Shohada). Die Ereignisse haben mit dazu beigetragen, dass Teile der Armee desertierten.

Imam Chomeini hat den Tag zum Hoffnungstag des Sieges des Blutes über das Schwert bezeichnet.

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