Tawus ibn Kaisan
  Tawus ibn Kaisan al-Chaulani al-Hamdani al-Yamani

Aussprache: taawuus ibn kaysaan
arabisch:
 طاووس بن كيسان
persisch:
englisch: Tawus binn Kaisan al-Khaulani al-Hamdani al-Yamani

??? - 104 oder 106 n.d.H.
??? - 724/725 n.Chr.

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Tawus ibn Kaisan al-Chaulani al-Hamdani al-Yamani war ein bekannter Überlieferer [rawi], der sowohl bei Sunniten, als auch bei Schiiten als glaubwürdig eingestuft wird.

Seine Mutter ist Perserin und sein Vater ist Ibn Qasit, ein Sklave von Baschir ibn Raysan al-Himyari aus Namrin. Tawus ibn Kaisan hat einen Sohn namens Abdurrahman. Sunnitische Gelehrte betrachten ihn als Schiiten. Schahrastani erwähnt ihn unter den schiitischen Würdenträgern, die er aufzählt in seinem "al-Milal wa-Nihal" und Ibn Qutaiba in seinem "al-Ma´arif". Die Autoren aller Sechs Bücher [al-kutub as-sitta], wie auch andere, haben seiner Person allesamt vertraut.

Er starb in Mekka während der Pilgerfahrt [hadsch], einen Tag vor dem Tag von Tarwiya im Jahr 104 oder 106 n.d.H.. Sein Begräbnis war ziemlich Ereignisreich. Sein Sarg wurde von Imam Hasan (a.) getragen, während sich andere um ihn herumdrängelten, den Sarg ebenfalls tragen zu können. Das geschah derart heftig, dass seine Kopfbedeckung herunterfiel und sein Leichentuch sich teilweise öffnete, wie es wiedergegeben ist bei Ibn Challikan in seiner Biographie über Tawus in "Wa-fiyya al A´yan".

Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi erwähnt ihn in seinem Werk "Die Konsultation [al-muradschaat]" (in der 16. Konsultation), als einen der schiitischen Überlieferer [rawi], die auch für Sunniten glaubhaft waren.

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