Türkenbeute
  Türkenbeute auf Theresienwiese

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.Bücher von Allama Tabatabai finden Sie im Verlag Eslamica.

Die Ausstellung der Türkenbeute auf der so genannten Theresienwiese gehört zu den Vorläufern des später etablierten Oktoberfestes in München.

Im Oktober 1810 wurde Kronprinz Ludwig, der spätere Ludwig I. mit der sächsischen Prinzessin Therese vermählt. Die Feierlichkeiten fanden auf der Theresienwiese statt mit Belustigungen für das Volk. Auf einem zu Ehren der Braut nach ihr benannten Wiese gab es Pferderennen und ein umfangreiches Zelt, in der die Türkenbeute von Max Emanuel ausgestellt worden ist. Zwei goldene Habmode ragten über das Zelt. Sie sind aus Eisenblech gearbeitet und haben ein Gesicht. Die ursprünglich aus dem Orient stammenden Halbmonde müssen in Bayern nachgearbeitet worden sein, da es im Orient nicht üblich war den Halbmond mit einem Gesicht zu versehen. Die Beutestücke sind im Bayerischen Armeemuseum in Ingoldstadt ausgestellt.

Das so genannte Türkenzelt wurde später durch ein Königszelt ersetzt, das Grundlage des Oktoberfestes wurde.

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