Laila und Madschnun

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Laila und Madschnun

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Laila und Madschnun.

Laila und Madschnun

Aussprache: laylaa wa madschnuun
arabisch:
ليلى و مجنون
persisch:
ليلى و مجنون
englisch: Layla and Majnun

Der vor Liebe wahnsinnige Madschnun floh in die Wildnis, wo Tiere seine einzige Gefährten waren. Dies wurde dargestellt in einer Miniatur (s.u.) von Agha Mirak.

In Dschamis mystisch gesehener Fassung der Geschichte in seinem Werk Haft Aurang trifft der Jüngling Qaisdas Mädchen Laila nicht in der Schule, sondern er hört von ihrer ungewöhnlichen Schönheit und verliebt sich in die Beschreibung. Er sucht Laila auf, und die unglückselige Liebesgeschichte beginnt. Die dazugehörige Miniatur (s.u.), die Muzaffer Ali zugeschrieben wird, stellt den ersten Besuch Qais‘ im Zelt ihrer Familie dar.

Madschnun durfte seine Geliebte Laila nach Dschamis Fassung nur heimlich sehen, weil seine und Lailas Familien traditionell miteinander verfeindet waren. In dem hier dargestellten Gewirr von Pferden, Kamelen, Zelten, Baldachinen und Menschen (s.u.), eine Miniatur, die Scheih Muhammad zugeschrieben wird, hält Madschnun ganz oben am Bildrand heimlich nach Laila Ausschau. Laila steht im Eingang ihres Zeltes.


Bei einem Kampf zwischen den Naufal und der Sippe von Laila tritt Madschnun (oben links) dazu (15. Jh. n.Chr.),  aus Nizamis Werk Chamsa


Iranischer Brokat mit Darstellung von Laila und Madschnun: Laila besucht den erstoßenen Madschnun in der Wüste
(16. Jh. n.Chr., Musee des Arts Decoratifs, Paris, Foto ca. 1950)

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