Das ABC des Islam
Das ABC des Islam

von

Allama Sayyid Muhammad Husain Tabatabai

 

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Das grenzenlose göttliche Erbarmen

Wir begegnen einem Bedürftigen, der sich nicht selbst zu helfen weiß. Und soweit wir dazu in der Lage sind, versuchen wir, ihm das, was er benötigt, zu ermöglichen. Dem, der in Not geraten ist, greifen wir unter die Arme und unterstützen ihn. Den Blinden nehmen wir bei der Hand und führen ihn dorthin, wohin er gehen möchte. Derlei Verhalten ist gut und wohlgefällig, zeugt von Freundlichkeit und Mitgefühl. Ist "Erbarmen mit dem Nächsten".

Das göttliche Erbarmen aber ist das höchste..., unerreichbar. Das, was von dem gütigen, hilfreichen, allmächtigen und selbst nichts benötigenden Gott kommt, ist Zeichen Seiner Huld, ist Ausdruck Seines Erbarmens mit Seinen Geschöpfen. Nichts anderes. Der vielfältige Segen, den Er in Seiner unendlichen Güte über sie ergießt, kommt allen zugute. Und mit jeder Seiner zahllosen Segensgaben wird einem Teil der Bedürfnisse Seiner Kreatur entsprochen. Dieweil Er selbst nichts bedarf und benötigt.

Wie Er selbst im 34. Vers der Sure 14, Abraham, sagt:

Und wenn ihr Gottes Wohltaten aufzählen wolltet..., ihr vermöchtet es nicht.

Und im 156. Vers der Sure 7, A'räf wird uns erklärt:

... doch in Mein Erbarmen ist alles und jedes eingeschlossen.

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