Das ABC des Islam
Das ABC des Islam

von

Allama Sayyid Muhammad Husain Tabatabai

 

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Pflichtbewusstsein

Wie bereits gesagt, stellt der Islam ein allgemein- und allzeitgültiges “Lebensprogramm” dar. Ein Programm, das der Allmächtige Gott dem Menschen gab und das diesem seinem dies- wie auch jenseitigen Leben dienlich ist. Dieses gottgegebene Programm überbrachte der letzte der göttlichen Gesandten - Hadrat Muhammad (s.a.a.s.) - der Menschheit, damit sie sich an ihm orientiere. Auf daß sie ihr Lebensschiff vor in tiefe Abgrunde ziehende Strudel bewahren, aus Torheit, Unwissenheit und Unheil herauslotsen und ans rettende Ufer bringen könne.

Da also die Religion - Din’ - nichts anderes ist als ein “Programm’ oder “Weg” zu rechtem Lehen, ist es völlig natürlich, das sie dem Menschen - da es ihr an dessen Glück und Wohlergehen in heilen Welten gelegen ist -eine Reihe von Pflichten und Aufgaben aufträgt, die er zu erfühlen hat Darum damit er zu seinem Glück finden kann

Diese Aufgaben betreffen drei wesentliche “Bereiche”

a) Gott dessen Geschöpfe wir sind und dem wir - allein schon wegen der zahllosen guten Gaben die Er uns zuteil werden läßt - zu danken und zu dienen haben Darin beruht - abgesehen vom Gott-Erkennen - die höchste unserer Zielsetzungen bzw. Verpflichtungen

b) wir selbst

c) unsere Mitmenschen, mit denen wir - in der großen menschlichen Gemeinschaft - zusammenleben und aufgrund deren Zusammenarbeit und Mithilfe es uns möglich wird, unseren Bedürfnissen gerecht werden zu können.

Mit anderen Worten: Wir haben drei Generalzielsetzungen zu entsprechen, die Gott, uns selbst und unsere Mitmenschen betreffen.

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