Imam Khamene'i

Imam Khamene'i

Das Leben des Imam-ul-Umma Ayatollah-ul-Uzma Seyyed Ali Al-Husaini Al-Khamene'i

Yavuz Özoguz

mehr zum Thema siehe Imam Chamene'i

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Imam Khamene'i - Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Im Namen Allahs des Gnädigen, des Begnadenden

In der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1995 (15. auf 16. Schaban 1415) hatte ich einen Traum: Nachdem wir mit einer Gruppe von Muslimen hinter Imam Khamene'i gebetet hatten, streckte er mir seine Hand entgegen. Voller Freude reichte auch ich ihm die Hand und wünschte ihm "takabbal-Allah" (möge Allah Ihr Gebet annehmen). Anschließend nahm ich voller Freude meine Hand zurück und schaute sie begeistert an. Es schien mir so, als wenn eine besondere, eine intensive Berührung stattgefunden hatte. Imam Khamene'i hatte mir erstaunlicherweise seine rechte Hand gereicht, obwohl diese in Wirklichkeit schwer verletzt ist[1]. Dieser Umstand wurde mir aber erst nach dem Aufwachen bewusst. Als ich im Traum meine Hand so begeistert anschaute, sagte Imam Khamene'i liebevoll: "So, nun ist Deine rechte Hand gereinigt, siehe zu, dass sie rein bleibt!"

Ich wachte auf und schaute sofort meine rechte Hand an, um etwas zu entdecken. Obwohl ich nichts Außergewöhnliches entdecken konnte, erschien es mir so, als wenn mit der Hand etwas Besonderes passiert wäre. In Erinnerung an diesen Traum habe ich beschlossen, eine schon seit langem gehegte und durch eigene Trägheit immer wieder verschobene Absicht in die Tat umzusetzen: Dieses Buch zu schreiben.

Es ist mir bewusst, dass es zahlreiche Bücher dieser Art im Persischen (z.B. [1]) und Arabischen gibt, und ich beneide meine persisch- und arabischsprachigen Glaubensgeschwister darum. Sicherlich können wir europäischsprachigen Anhänger von Imam Khamene'i es nicht erwarten, dass ein Übersetzer uns dabei hilft, unseren Imam näher kennen zu lernen, auch wenn wir uns sehr über die Übersetzung eines solchen Buches freuen würden. Selbst wenn ein deutschsprachiges Buch vergleichbar wenigen Muslimen dienlich ist, sehnen diese sich sehr danach, mehr über den heutigen Imam zu erfahren, wie auch ich, der ich während des Schreibens mit großer Freude so viel dazugelernt habe. Insbesondere in einer Zeit, in der die Feinde des Islam alles versuchen, die Gläubigen vom Imam-ul-Umma (Oberhaupt der islamischen Weltgemeinschaft) zu entfernen und deshalb fast nie eine Nachricht über Imam Khamene'i veröffentlichen, noch seinen Namen erwähnen, ist es für alle Anhänger der Islamischen Befreiungsbewegung eine Notwendigkeit, möglichst viel von und über Imam Khamene'is vorbildhaftes Leben zu erfahren und weiterzugeben.

Möge Allah der Barmherzige dieses kleine bescheidene Werk zu einem Beitrag werden lassen, den deutschsprachigen Teil der islamischen Umma enger mit unserem Imam zu verbinden, weil die enge Bindung der gesamten Umma mit dem Vertreter des verborgenen Imam (a.) eine wichtige Grundlage für die Vorbereitung zur Rückkehr von Imam Mahdi (a.) ist. Die Zeilen in diesem Buch sollen unsere große Liebe zum heutigen Imam der Umma und zu seinem Lehrer Imam Khomeini (r.) – möge Allah ihn reichlich belohnen – dokumentieren.

Das unbeschreiblich wertvolle Wirken dieser beiden außergewöhnlichen Persönlichkeiten unserer Epoche habe ich und viele andere Muslime durch einen verehrten Bruder jahrelang selbst direkt erlebt und genossen. Möge Gott, der Allmächtige, sie alle dafür belohnen und uns helfen, den rechten Weg zu Ihm entschlossener voranzuschreiten. Und möge Allah, der Allmächtige, es Imam Khamene'i erlauben, die Rückkehr von Imam Mahdi (a.) zu verkünden.

Mit Allahs Erlaubnis widme ich dieses Buch unserem islamischen Bruder und Lehrer, dem nicht nur ich sehr, sehr viel zu verdanken habe. Ich bin sicher, er würde mir aufgrund seiner Bescheidenheit die Veröffentlichung dieses Buches verbieten, wenn ich ihn namentlich erwähnen würde, deshalb kommt er in diesem Buch immer wieder nur als "unser islamischer Lehrer" oder "unser Lehrer" vor. Von ihm erfuhren wir die Geschichte einer ihm nahe stehenden Person welche zu Imam Khamene'i ging und ihm sagte, dass sie eine Dokumentation über ihn filmen werde. Imam Khamene'i lehnte in seiner für westliche Verhältnisse nicht vorstellbaren Bescheidenheit das Vorhaben dieser Person ab. Diese entgegnete, dass sie nicht gekommen sei, um Imam Khamene'i um Erlaubnis zu bitten! Sie werde diese Dokumentation auf jeden Fall drehen. Erstaunt über die Hartnäckigkeit, fragte Imam Khamene'i, warum sie ihm ihr Vorhaben dann mitgeteilt habe, wenn sie ohnehin entschlossen sei. Darauf antwortete diese Person, dass sie hoffe, dass Imam Khamene'i ihr Vorhaben zumindest nicht behindern werde. Wir hoffen, dass diese Filmdokumentation unserer Geschwister bald ausgestrahlt wird.

Im Gegensatz zu den viel aktiveren Geschwistern, die zur Wahrung ihres vollen Gotteslohnes bei eigenen Veröffentlichungen ein Pseudonym benutzen, schreibe ich diese Zeilen unter meinem richtigen Namen, da ich es in diesem Fall für sinnvoll erachte, deutlich zu machen, dass auch ein an westlichen Hochschulen lehrender Ingenieur, inspiriert durch die Vorbilder der Islamischen Revolution im Iran, Muqallid (Anhänger, Befolger) von Imam Khamene'i werden kann und versucht, seiner Liebe zu ihm Ausdruck zu verleihen.

Dr. Yavuz Özoguz

[1] Siehe Kap. "Der lebende Schahid"

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