Dschihad
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„Jihad“ - nicht „Heiliger Krieg“

Hudschat-ul-Islam Muhammad Mohagheghi

Islamisches Echo in Europa

Siebte Folge

Islamisches Zentrum Hamburg

 

Inhaltsverzeichnis

Befreiung aus Unterdrückung

Im Islam steht Gemeinwohl an oberster Stelle: so haben die Rechte der Gemeinschaft - auf soziale Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden - Vorrang vor den Rechten des Individuums. Jeder einzelne Muslim ist verpflichtet, die Rechte der Gemeinschaft zu schützen. Werden die Rechte der Gemeinschaft missachtet und die Menschen unterdrückt, können die Muslime nicht passiv bleiben. Sie müssen den Entrechteten im Kampf gegen deren Unterdrücker beistehen. Handelt es sich bei den Entrechteten um Muslime, gebietet dies die islamische Brüderlichkeit. Doch handelt es sich um nicht-muslimische Völker, so sind die Muslime auch verpflichtet, ihre entrechteten Mitmenschen in ihrem Befreiungskampf zu unterstützen. » Und was ist mit euch, dass ihr nicht kämpft auf dem Wege Gottes und für die Entrechteten von den Männern, Frauen und Kindern die sagen: »Unser Herr, führe uns hinaus aus diesem Ort der Unterdrücker und gib uns von Dir einen Fürsorger und Helfer Diejenigen, die glauben, kämpfen in der Sache Gottes. Dagegen kämpfen die Ungläubigen im Auftrag der Tyrannen. Darum bekämpft die Genossen des Satans; denn, wahrlich, der Plan des Satans ist schwach.« (Sure 4, 75-76) Auch im Quran also eine klare Aufforderung an die Muslime, ihren bedrängten Geschwistern und auch allen anderen »Verdammten dieser Erde« beizustehen und um deren legitime Rechte zu kämpfen.

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