Sunna gegen Schia
 

Sunna Gegen Schia:
Ein Erbärmlicher Aufschrei

Dr. Ezzodin Ibrahim

Übersetzt von Fatma Kölling

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Weitere Gelehrte -Teil 3

Sabir Tuaimah sagt in seinem Buch Tahaddiat aman ul-urubah wal-islaro (Herausforderungen für Arabismus und Islam);"Man muss wahrheitsgemäß sagen, dass es in den allgemeinen Glaubenssätzen zwischen Sunniten und Schiiten keinen Unterschied gibt, da wir alle in der Einheit (Einzigartigkeit) Gottes übereinstimmen; vielmehr liegt der Unterschied in den sekundären Fragen und ist dem zwischen verschiedenen Hechtsschulen der Sunniten selbst ähnlich (den Schafitten und den Hanafiten) da sie alle an die Grundwahrheiten der Religion glauben, wie sie im Heiligen Koran und in der reinen Sunnah dargelegt werden. Ebenso glauben sie an die Notwendigkeiten des Glaubens; ohne eine solche Notwendigkeit sind sie weit sntfernt vom Islam. Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass Sunniten und Schiiten zwei Rechtsschulen sind, die sich auf das Buch Gottes und die Sunna Seines Propheten stützen." [34]

Die Rechtsgelehrten ihrerseits sind der Meinung, dass es keinen Konsens gibt (ijma'), wenn nicht die Schiiten absolut derselben Meinung sind, ebenso wie es keinen Konsens gibt, wenn nicht die sunnitischen Juristen zustimmen.

Abd al-Wahaab Khilaf sagt in seinem Buch 'Ilm usul al-fiqh (Kenntnis der Rechtsgrundlagen): "Für einen Konsens gibt es vier Säulen, ohne die der Konsens nicht legitim ist; die zweite Säule ist diese: Muslimische Juristen müssen sich in einem Fall oder einem Ereignis über ein religiöses Verdikt einigen, in der Zeit, wenn es geschieht, ungeachtet ihrer Stadt, ihrer Rasse oder Sekte. Wenn also nur die Juristen von Mekka sich über ein religiöses Verdikt einigen oder nur die Juristen des Irak oder nur die Juristen des Hedschas oder die ahl al-bait (Schiiten) oder Juristen der Sunniten oder die Juristen der Schiiten, so ist das Verdikt nicht legitim, da ein solches Übereinkommen nicht als Konsens betrachtet -werden kann, und dieser ist nur gegeben, wenn alle Juristen der islamischen Welt zum Zeitpunkt jenes Falles übereinstimmen, wohl wissend, dass kein Nicht-Jurist mit einbezogen ist." [35]

Wenn das Einverständnis der Schiiten notwendig ist, um die Bedingungen eines Konsensus der Muslime zu erfüllen, ist es dann möglich, sie als Abweichler und in der Hölle anzusehen?

Ahmad Ibrahim Baigh, der Lehrer von Scheich Shellut und Aub Zuhra und Khilaf, sagt in seinem Buch 'Ilm usul al-fiqh wa yalih tarikh al-tashria al islamiyah (Die Kenntnis der Rechtsprinzipien und die Geschichte des göttlichen Gesetzes des Islam) in dem Abschnitt Über die Geschichte des göttlichen Gesetzes des Islam: "Die Schiitischen Imamiten sind Muslime, die an Gott und Seinen Gesandten und an den Koran glauben und an alles, was der Prophet gebracht hat, und ihr Glaube ist im Land der Perser weit verbreitet." 36 Dann sagt er: "Und unter den schiitischen Imamiten sind in Vergangenheit und Gegenwart große Juristen und Gelehrte auf jedem Wissensgebiet, die tiefe Denker und umfassend gebildet sind. Ihre Schriften gehen in die Hunderttausende, und viele davon habe ich durchgesehen." [37] In der Fußnote auf derselben Seite sagt er noch: "Es gibt unter den Schiiten solche, die Extremisten sind, die über die Grenzen des Islam hinausgehen, aber sie werden von der Masse der Schiiten ignoriert." [38]

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