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Ahmed Hilmi Ertem (auch bekannt als Ahmed Hilmi Ertem Tokadi)
war ein bedeutender türkischer Sufi-Denker, Schriftsteller und
Redner.
Er ist am 25.April 1885 in der Nähe von Yozgat bzw. Tokat
im
Osmanischens Reich geboren und wuchs in einfachen
Verhältnissen auf. Er beendete schon mit neun Jahren das
Lernen des
Heiligen Quran und war später Handwerker in der
Sättlerbranche. Er vertiefte sich in die
Mystik [tasawwuf] und gewann zunehmend Anhänger. Seine
Werke vergrößerten sein Ansehen, insbesondere seine "Gespräche-Sammlung"
(Sohbet-Sammlung „İnsan‑ı Kâmil Sohbetler): Vier Bände mit
spirituellen Gesprächen über den
vollkommenen Menschen [al-Insan al-Kamil].
Er verfasste 1945 auch "Vuslat‑ı Nâme", eine allegorische
Liebesgeschichte, die seine Lebens- und Transzendenzvision
widerspiegelt. Seine Unterweisungen konzentrieren sich auf
Zitate aus dem
Heiligen Quran in tieferen spirituellen Ebenen (lafzî ve
mânevî), Symbolismus und Sufi-Philosophie.
Er stab am 3. Juni 1973 und wurde auf dem
Karadscha Ahmad Friedhof (Karacaahmet Mezarlığı)
beigesetzt, wo ihm ein offener Schrein erbaut worden ist.
Er hinterließ ein literarisches Erbe, das bis heute in der
türkischen Sufi-Literatur verehrt wird.

