.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Asenat war gemäß
Taurat
die Ehefrau von
Josef
(a.).
Sie entstammt einer wohlhabenden ägyptischen
Familie. Ihr Vater hieß Potifera und war Priester von On,
einer Stadt, in der ein ägyptischer
Götze
namens Sonnengott verehrt und angebetet wurde. Asenat aber
träumte von dem einzigen
Gott,
der auch der
Schöpfer [chaliq] der
Sonne [schams]
ist. Sie wurde
Hanifin
und heiratete
Josef
(a.) als dieser die Kornkammern des
Pharao
verwaltete. Daher gehen muslimische Geistliche davon aus, dass
die Heirat vor
Josefs
(a.) Rückkehr zu seinem Vater
Jakob
(a.) erfolgte. Asenat gebar
Josef
(a.) zwei Söhne, Manasse und Ephraim, die Stammvater
zweier Stämme der
Israeliten werden sollten. Sie gilt als sehr gebildet und
weise.
Oft wird der Schwiegervater
Josefs
(a.) Potifera wegen der Namensähnlichkeit mit
Potifar
verwechselt, der
Josef
(a.) als Hausdiener gekauft hatte und dessen Frau
Sulaika ihn zu
verführen suchte. Potifar war aber nicht der Vater Asenats. In
manchen Geschichten taucht Potifar daher als Ziehvater Asenats
auf, um etwaige Unstimmigkeiten zu überwinden.