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Asma bint Umais ist die Tochter von Umays ibn Ma'd
und seiner
Ehefrau Hind bint Auf. Sie war eine spätere Ehefrau von
Imam Ali (a.).
Ihr voller Name war Asma bint Umays ibn Maʿd ibn Taym ibn
al-Harith al-Chathʿamiyya. Die Banu Chathʿam waren ein
südarabischer Stamm jemenitischer Herkunft.
Eine Schwester war
Salma bint Umais, die Ehefrau von
Hamza ibn Abd-ul-Mutallib. Eine weitere Schwester war
Maimuna bint al-Harith, eine der Ehefrauen des
Prophet Muhammad (s.).
Asma gehörte zu den frühesten
Muslimen in
Mekka. Ihr erster Ehemann war
Dschafar ibn Abu Talib. Sie war beteiligt an der
kleinen Auswanderung zusammen mit ihrem Ehemann nach
Abessinien. Sie lebten dort etwa 13 Jahre. Dort gebar sie
Abdullah ibn Dschafar, Aun ibn Dschafar und Muhammad ibn
Dschafar.
Nach manchen war sie durch
eine frühzeitige Rückkehr bei der Hochzeit
Fatimas (a.) mit
Imam Ali (a.) anwesend. Nach anderen ist sie erst 7. 8.
Jahr
n.d.H. zuürckgekehrt. Asma gehörte zu einem Netzwerk
gläubiger Frauen, das eng mit den
Ahl-ul-Bait (a.) verbunden war.
Im 8. Jahr
n.d.H. wurde ihr erster Ehemann
Märtyrer in der
Schlacht von Mutah.
Nach dem Ableben ihres ersten Ehemanns heiratete sie
Abu Bakr
nach der
Auswanderung. Obwohl sie hochschwanger war, wollte sie die
Abschiedspilgerfahrt des
Prophet Muhammad (s.) nicht verpassen und nahm daran
zusammen mit
Abu Bakr
teil.
Während der
Pilgerfahrt wurde ihnen ein Sohn geboren, den sie
Muhammad ibn Abu Bakr nannten. Sie hatten auch eine
Tochter namens
Umm Kulthum bint Abu Bakr.
Nach dem Ableben
Abu Bakrs
heiratete sie
Imam Ali (a.). Zusammen mit ihren Kindern wechselte sie in
den Haushalt
Imam Alis (a.). Zusammen mit
Imam Ali (a.) hatte sie noch einen Sohn namens Yahya.
Asma war bekannt für ihre Intelligenz und spirituelle
Stärke, ihre Standhaftigkeit im Exil und Bescheidenheit in
Armut, ihre hohe Frömmigkeit und Wissen.
Prophet Muhammad (s.) ehrte sie mehrfach. Einige Berichte
nennen sie als Trauernde am Tod von
Fatima (a.), was ihre Nähe zur Prophetentochter belegt.
Asma bint Umays starb vermutlich in
Medina. Die Angaben über das Jahr variieren zwischen 20
und 40
n.d.H., was die Lokalisierung ihres Grabes erschwert.
Nach vielen angaben ist sie auf dem
Bab al-Saghir Friedhof in
Damaskus zusammen mit Maimuna bint al-Hasan und Hamida
bint Muslim ibn Aqil begraben. Allerdings ist unklar, wie sie
dorthin gekommen ist. Die Angabe ist eher
traditionsbasiert und nicht wissenschaftlich belegt.
Frühislamische Primärquellen nennen keinen eindeutigen,
zeitgenössisch belegten Bestattungsort. Die Zuordnung zu
Damaskus erscheint erst später in der
Überlieferung [hadith].