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Al-Fawaid al-Radhawiyya fī aḥwāl ʿulamāʾ al-maḏhab
al-Ǧaʿfarīyya ist ein persisch-arabisches Werk über das Leben
der
Gelehrten [faqih] der
Zwölfer-Schiiten.
Es wurde von
Scheich
Abbas Qummi verfasst.
In diesem zweibändigen Werk, das der Autor 1333
n.d.H. (1914/1915 n.Chr.) in
Maschhad vollendete, werden die Namen von 1201 bekannten
schiitischen
Gelehrten aufgeführt. Das Werk wurde erstmals 1367
n.d.H. (1947–1948 n.chr.) veröffentlicht und später
mehrfach neu aufgelegt.
Abbas Qummi schrieb, dass er von Beginn an beabsichtigt
habe, ein biografisch-wissenschaftliches Werk über das Leben
von
Gelehrten [faqih] zu verfassen.
Bezüglich des Titels erklärte er, dass er die Möglichkeit
zur Fertigstellung des Werkes in der Nähe des
Imam Ridha Mausoleum (radhawidisch) hatte und
deshalb den Namen „Die radhawidischen Vorzüge über die
Lebensumstände der Gelehrten der dschafaritischen
Rechtsschule“ gewählt hat.
Qummi ordnete das Werk alphabetisch und stellte die
Biographien von 1201
schiitischen
Gelehrten aus verschiedenen Jahrhunderten zusammen. Die
Einträge variieren stark im Umfang: von einer einzigen Zeile
bis zu mehreren Seiten. Teilweise fügte er auch persönliche
Erinnerungen ein, die mit den jeweiligen Personen oder Themen
in Verbindung standen.
Das Buch ist zweisprachig (Persisch und Arabisch) verfasst:
Ein oder mehrere Absätze erscheinen auf Persisch, gefolgt von
Absätzen auf Arabisch.
Der Autor griff auf zahlreiche frühere Werke zurück,
darunter: