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Der Feldzug oder Expedition von Buwat (Ghazwat Buwat)
war eine der frühen militärischen Expeditionen, die in der
islamischen Geschichte aufgezeichnet sind.
Diese spezifische Expedition oder Feldzug wird im Kontext
der frühen Jahren nach der
Auswanderung [hidschra] erwähnt.
Der Feldzug von Buwat fand im
Rabi-ul-Awwal 2
n.d.H.
(Oktober 623 n.Chr.) statt. Während dieser Expedition führte
der
Prophet Muhammad (s.) persönlich eine Gruppe von
Muslimen gegen eine Karawane der
Quraisch. Es sollte eine Warnung an die
Quraisch sein, nicht weiter die Eigentümer der
Muslime zu plündern. zudem war es eine Warnung an die
Quraisch aufzuhören
Muslime zu foltern, wie es kurz zuvor in Berichten nach
Medina
durchgedrungen war.
Prophet Muhammad (s.) war mit 200 Kämpfern losgezogen. Sie
zogen nach Buwat [بواط], einer
Ortschaft, die in der Nähe des Berges Dschuhaynah in der
Nachbarschaft von Radhwa liegt und damit auf der
Karawanenroute der
Quraisch.
Der Feldzug von Buwat resultierte jedoch nicht in einem
direkten Kampf oder einer großen Schlacht, da die Karawane aus
Mekka
informiert wurde und den
Muslimen ausgewichen ist. Trotz des Fehlens einer direkten
Konfrontation spielte die Expedition eine wichtige Rolle in
der frühen Phase des islamischen Staatsaufbaus, indem sie die
Entschlossenheit und die strategische Reichweite der
muslimischen Gemeinschaft unter der Führung des
Propheten Muhammad (s.) demonstrierte. Letztendlich
führten derartige Expeditionen zur Schlacht von
Badr.