.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Das Festgebet im Kölner Dom gilt als ein Meilenstein des
interreligiösen Dialogs und ermöglichte frühen Gastarbeitern
ein
Festgebet zum
Fitr-Fest.
Das Ereignis fand am 3. Februar 1965 statt. Mehrere hundert
türkische Gastarbeiter hatte ihre
Gebetsteppiche [sadschada] mitgebracht und betraten den
Kölner Dom. Ihnen wurde zum Ende des
Monats Ramadan der Nordflügel zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangslage war, dass rund 2000
muslimische Gastarbeiter aus den Kölner Ford-Werken über
keine Räumlichkeiten für das
Festgebet verfügten und daher beim Kölner Dom angefragt
worden ist. Die Erlaubnis wurde kurzfristig erteilt und später
die Entscheidung vom Domkapitel mitgetragen." Die
Entscheidung, die Muslime im katholischen Dom beten zu lassen,
passe in den Zeitgeist der 1960er Jahre in Köln. Die
Muslime drückten Ihre Dankbarkeit aus, indem sie nach dem
Festgebet Geld in den Opferstock warfen. Das Geld wurde
nah Medienangaben zum Wiederaufbau des Doms verwendet.
Das
Festgebet in einem katholischen dom blieb ein einmaliges
Ereignis.