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Firuzabadi, auch al-Fayruzabadi geschrieben, war Lexikograph
und Verfasser von al-Qamous (Das Wörterbuch), ein umfassendes
und fast fünf Jahrhunderte lang am weitesten verbreitetes
arabische Wörterbuch.
Sei eigentlicher Name war Abu al-Tahir Madschid al-Din
Muhammad ibn Yaqub ibn Muhammad ibn Ibrahim al-Schirazi
al-Firuzabadi. Er war vor allem bekannt als Muhammad ibn Yaqub
al-Firuzabadi.
Seine
Bezugsnamen „al-Schirazi“ und „al-Firuzabadi“ beziehen
sich auf die Städte
Schiraz (nahe Kazerun, seinem Geburtsort) und
Firuzabad (die Heimatstadt seines Vaters).
Firuzabadi wurde in Kazerun geboren und in
Schiraz,
Al-Wasit,
Bagdad
und
Damaskus ausgebildet. Er verbrachte zehn Jahre in
Jerusalem, bevor er nach
Ägypten reiste und sich ab 1368 n.Chr. für fast drei
Jahrzehnte in
Mekka
niederließ. Von
Mekka
aus besuchte er in den 1380er Jahren Delhi. Er verließ
Mekka
Mitte der 1390er Jahre und kehrte nach
Bagdad
zurück, dann nach
Schiraz, wo er von
Tamerlan (Timur Lenk) empfangen wurde und reiste
schließlich weiter nach Ta'izz im
Jemen.
Im Jahr 1395 wurde er von Al-Aschraf Umar II. zum obersten
Richter des
Jemen
ernannt, der ihn einige Jahre zuvor aus Indien berufen hatte,
um in seiner Hauptstadt zu lehren. Al-Aschrafs Heirat mit
einer Tochter von Firuzabadi trug zu Firuzabadis Ansehen und
Macht am königlichen Hof bei. In seinen späteren Jahren baute
Firuzabadi sein Haus in
Mekka
um zu einer Schule und ernannte drei Lehrer, die dort gemäß
der
Rechtsschule
der
Malikiten lehren sollten.
Firuzabadi verfasste mehrere Gedichte, in denen er
Ibn
Arabi für seine Schriften lobte.
Ibn
Arabis Werke inspirierten Firuzabadi intensives Interesse
am
Sufismus.
Er starb 1414 n.Chr. und hinterließ
ein umfangreiches Werk. Zu seinen Werken zählen unter
anderem: