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Firuzekubi (Firuzehkubi), auch bekannt als Firuzeh-Kari, ist
eine traditionelle iranische Handwerkskunst, bei der
Kupfergegenstände mit kleinen Türkissteinen verziert werden.
Diese Kunstform ist in der Stadt
Isfahan besonders bekannt und geschätzt. Der Begriff "Firuzekubi"
bedeutet Türkiseinlage.
Firuzekubi verwendet hauptsächlich Kupfer als
Grundmaterial. Auf dieses Grundmaterial werden kleine,
sorgfältig ausgewählte Türkissteine aufgebracht. Die Technik
beinhaltet das Einbetten der Türkissteine in eine spezielle
Paste auf der Oberfläche des Kupferobjekts. Nach dem Einsetzen
der Steine wird die Oberfläche poliert, um die Steine zu
fixieren und die Oberfläche zu glätten.
Zu den häufigsten Produkten, die mit Firuzekubi verziert
werden, gehören Schmuckstücke wie Ringe, Armbänder und
Anhänger sowie dekorative Gegenstände wie Vasen, Schalen und
Kerzenhalter. Die Kombination aus dem glänzenden Türkis und
dem glänzenden Kupfer verleiht den Objekten eine besondere
ästhetische Anziehungskraft. Das Türkis symbolisiert oft den
Himmel oder Wasser, was den Objekten eine tiefe kulturelle
Bedeutung verleiht.
Firuzekubi gilt als ein großartiges Beispiel für die
Verbindung von Kunstfertigkeit, Tradition und Schönheit in der
iranischen Handwerkskunst. Alternativ zu Kupfer wird zuweilen
auch Silber, Messing oder Bronze verwendet.
Das Kunsthandwerk soll von von Yusef Hakimian erfunden
worden sein, um Schmuckstücke wie Ohrringe, Armbänder,
Broschen usw. zu verzieren. Später gelangte es nach
Isfahan und wurde von einem
Handwerker namens Hadsch Dadasch praktiziert. Heute wird das
Handwerk in Gemeinschaftswerkstätten praktiziert.