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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Das Gholamreza Takhti-Jubiläum ist eine Gedenkveranstaltung,
die jährlich am 7. Januar begangen wird, um an den legendären
iranischen Ringer Ghulam-Ridha Tachti zu erinnern.
Tachti wurde am 27. August 1930 in
Teheran geboren wurde und starb am 7. Januar 1968 unter
mysteriösen Umständen in einem Hotelzimmer. Er gilt als eine
der bekanntesten Sportikonen des
Iran.
Er wird nicht nur für seine sportlichen Erfolge, sondern auch
für seine Integrität und seine sozialen und politischen
Aktivitäten geschätzt.
Tachti ist als "Dschahan Pahlawan" (Weltmeister) bekannt
und wird in
Iran
als Nationalheld verehrt. Seine herausragenden Leistungen im
Freistilringen, einschließlich einer Goldmedaille bei den
Olympischen Spielen 1956 und mehreren Weltmeistertiteln,
machten ihn berühmt. Doch es war seine charakterliche
Integrität, die ihn in den Herzen der Iraner unsterblich
machte. Er war bekannt für seine Fairness, seinen Mut und
seine Hilfsbereitschaft gegenüber den Armen und Bedürftigen.
Tachti unterstützte den damaligen iranischen
Premierminister Mohammad Mossadegh und seine Bemühungen zur
Nationalisierung der Ölindustrie, was ihn in Konflikt mit dem
Schah-Regime brachte. Nach einem schweren Erdbeben in
Qazwin
im Jahr 1962 organisierte Tachti Hilfsmaßnahmen und sammelte
Spenden für die Opfer, was seine Popularität weiter steigerte.
Tachtis Tod im Jahr 1968 wurde vom Schah-Regime als
Selbstmord bezeichnet, doch viele glauben, dass er vom SAVAK,
der Geheimpolizei des Schahs, ermordet wurde, da er ein
prominenter Regimekritiker war. Jährlich versammeln sich viele
Iraner am 7. Januar an seinem Grab im Ibne Babuyeh-Friedhof in
Ray,
um sein Leben und Erbe zu ehren. 28 Jahre lang war der Vater
von
Ali-Ridha Zakani das Jubiläum organisiert. Dieses Gedenken
wurde auch in der
Islamischen Republik Iran fortgesetzt.