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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Zahra Mohammadi Golpayegani
war Enkelkind
Imam Sayid Ali Chameneis und Tochter von
Sayida Buschra Chamenei. Sie wurde bei der
Ermordung Imam Chameneis mitgetötet.
Zahra wurde am 18. Dezember 2024 (28. Āzar 1403) in
Teheran geboren. Dieses Datum ist durch eine
handschriftliche Widmung ihres Großvaters in einem ihr
geschenkten
Heiligen Quran dokumentiert. Dort wird auch der islamische
Kalendertermin 16.
Dschumada al-Uchra 1446 genannt.
Sie war die Tochter von Tochter von
Sayida Buschra Chamenei und Muhammad Dschawad Muhammadi
Golpayegani und somit mütterlicherseits eine Enkelin von
Imam Sayid Ali Chameneis und väterlicherseits eine
Enkelin des Geistlichen und langjährigen Leiters des Büros des
Revolutionsführers, Hudschat-ul-Islam
Muhammad Muhammadi Golpayegani. Sie war das jüngste Enkelkind
Imam Sayid Ali Chameneis.
Der Vater überlebte das Attentat zur
Ermordung Imam Chameneis. Er schrieb am 18. April 2026
einen persönlichen Brief über seine Tochter, der
veröffentlicht worden ist. Ihr Vater schrieb, Zahra sei im
letzten Lebensjahr Ali Khameneis möglicherweise dessen „größte
Quelle der Freude, Lebendigkeit und Zufriedenheit“ gewesen.
Nach seinen Angaben habe Ali Khamenei mehrmals über sie
gesagt: „Dieses Kind hat Gott für mich geschickt.“ Der
Vater erklärte ferner, kaum ein Tag oder eine Nacht in Zahras
kurzem Leben sei vergangen, ohne dass sie ihren Großvater
gesehen habe. Sie habe ihm täglich Freude und neue Kraft
gegeben.
Zahras Mutter
Sayida Buschra Chamenei überlebte den Anschlag nicht und
starb mit ihrer Tochter.
Zahra hatte auch einen älteren Bruder, der sie als
besonders fröhlich, sehr gutmütig, aufmerksam und für ihr
Alter ungewöhnlich verständig schilderte.
Am 10. Esfand 1403, (Ende Februar 2025), schenkte Ali
Khamenei seiner Enkelin einen Koran mit einer persönlichen
handschriftlichen Widmung. Sinngemäß schrieb er: „Im Namen
Gottes, des Gnädigen, des Begnadenden. Geburt meines lieben
Augenlichts Zahra Muhammadi am 28. Āzar 1403, entsprechend dem
16.
Dschumada ath-thaniya 1446. Ich erbitte vom gütigen Gott
Gesundheit, Wohlergehen und Glück für diese schöne junge
Blüte. Möge ihr Leben lang und ihr Glück beständig sein.“
Unterschrieben war der Eintrag mit Sayyid Ali Chamenei und
dem Datum 10.12.1403. Iranische Medien berichteten, dieser
Heilige
Quran sei später am Ort des tödlichen Angriffs gefunden
worden.
Zahra kam am
28.2.2026 (9. Esfand 1404) im Alter von rund 14 Monaten ums
Leben. Sie wurde nach übereinstimmenden Berichten bei einem
amerikanisch-israelischen Luftangriff auf den Aufenthaltsort
der Familie in
Teheran getötet. Bei der
Ermordung Imam Chameneis starb unter anderem auch ihrem
Mutter.
Das offizielle Portal Khamenei.ir veröffentlichte nach
ihrem Tod ein Fotoalbum mit
sechs Aufnahmen Zahras. Das Portal bezeichnet sie als die
kleine Enkelin des verstorbenen Revolutionsführers, die „an
seiner Seite“ den Märtyrertod erlangt habe. Vor dem Angriff
war sie der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, da
ihr Familienleben bewusst privat gehalten wurde.
Zahras kleiner Sarg wurde zu einem der zentralen visuellen
Symbole der Trauerfeiern. Iranische Staatsmedien deuteten ihn
vor allem als Symbol für: die zivilen Opfer des Angriffs, die
persönliche Tragödie der Familie, die moralische Verurteilung
der Angreifer, das Motiv des unschuldig getöteten Kindes.