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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Nazmi Ziya Güran war ein bedeutender türkischer Impressionist
und Kunstpädagoge der frühen Republikzeit.
Er ist 1881 in
Istanbul geboren und am 11. September 1937 in seiner
Geburtsstadt gestorben.
Er hat zunächst Politikwissenschaften (Mekteb-i Mülkiye)
studiert, weil der Vater das so wollte. Danach (ab 1901/1902)
studierte er an der Schule der schönen Künste in Istanbul bei
Joseph Warnia-Zarzecki, Salvatore Valeri und Osgan Efendi. Im
Jahr 1905 n.Chr. begegnete er Paul Signac 1905 in Istanbul,
was seine Hinwendung zum Impressionismus verstärkte. 1908 ging
er nach Paris, studierte unter anderem an der Académie Julian
und an der École des Beaux-Arts bei Fernand Cormon und Marcel
Baschet und kopierte intensiv im Louvre.
Im Jahr 1914 kehrte er zurück in die
Türkei und arbeitete unter anderem in
Izmir
als Lehrer und Bildungsinspektor. Später war er in
Istanbul Dozent und zeitweise Direktor einer
Kunstgewerbeschule und Kunstakademie. Er war Mitglied der
impressionistischen Künstlergruppe um İbrahim Çallı
(„Generation von 1914“).
Er ist berühmt für Landschaften, Stadtansichten und
Lichtstudien (oft dasselbe Motiv zu verschiedenen Tageszeiten,
ähnlich Monet). Er gilt als einer der wichtigsten frühen
Impressionisten der Türkei und wird manchmal als „Maler des
Lichts“ bezeichnet.
Sein Gemälde über die
Nusretiye Moschee (Camii) ist im
Staatlichen Kunst- und Skulpturenmuseum Ankara ausgestellt
(siehe Foto).

Foto Y.Özoguz (2014 n.Chr.)