Nazmi Ziya Güran
Nazmi Ziya Güran

Aussprache: nazhmiy dhiyaa ghuraan
arabisch:
نظمي ضياء غوران
persisch:
نظمی ضیا گوران
englisch:
Nazmi Ziya Guran

??? - ??? n.d.H.
1881 - 11.9.1973 n.Chr.

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Nazmi Ziya Güran war ein bedeutender türkischer Impressionist und Kunstpädagoge der frühen Republikzeit.

Er ist 1881 in Istanbul geboren und am 11. September 1937 in seiner Geburtsstadt gestorben.

Er hat zunächst Politikwissenschaften (Mekteb-i Mülkiye) studiert, weil der Vater das so wollte. Danach (ab 1901/1902) studierte er an der Schule der schönen Künste in Istanbul bei Joseph Warnia-Zarzecki, Salvatore Valeri und Osgan Efendi. Im Jahr 1905 n.Chr. begegnete er Paul Signac 1905 in Istanbul, was seine Hinwendung zum Impressionismus verstärkte. 1908 ging er nach Paris, studierte unter anderem an der Académie Julian und an der École des Beaux-Arts bei Fernand Cormon und Marcel Baschet und kopierte intensiv im Louvre.

Im Jahr 1914 kehrte er zurück in die Türkei und arbeitete unter anderem in Izmir als Lehrer und Bildungsinspektor. Später war er in Istanbul Dozent und zeitweise Direktor einer Kunstgewerbeschule und Kunstakademie. Er war Mitglied der impressionistischen Künstlergruppe um İbrahim Çallı („Generation von 1914“).

Er ist berühmt für Landschaften, Stadtansichten und Lichtstudien (oft dasselbe Motiv zu verschiedenen Tageszeiten, ähnlich Monet). Er gilt als einer der wichtigsten frühen Impressionisten der Türkei und wird manchmal als „Maler des Lichts“ bezeichnet.

Sein Gemälde über die Nusretiye Moschee (Camii) ist im Staatlichen Kunst- und Skulpturenmuseum Ankara ausgestellt (siehe Foto).

Foto Y.Özoguz (2014 n.Chr.)

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