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Abu Abdullah al-Husain ibn Hamdan al-Dschunbalani al-Chasibi,
bekannt als al-Chasibi, war ein
Gelehrter [faqih] der
Aleviten.
Er stammt ursprünglich aus einem Dorf namens Dschunbala im
Irak,
was damals das Zentrum der
Qarmaten war.
Er war entstammt einer gebildeten Familie mit engen
Verbindungen zu
Imam
Hasan al-Askari (a.). Al-Chasibi war zeitweilig in
Bagdad
inhaftiert, weil er beschuldigt wurde, zu den aufständischen
Qarmaten zu gehören. Als aber klar wurde, dass er eher den
Nusairiern zuzuordnen ist, erhielt er die Unterstützung
der
Hamdaniden. So widmete al-Chasibi sein späteres Buch "Kitab
al-Hidaya al-Kubra" seinem Gönner Sayf al-Dawla.
Al-Chasibi starb in
Aleppo und sein Grab, das zu einem heiligen Schrein wurde,
trägt die Inschrift des Namens Scheich Yabraq.
Al-Chasibi lehrte mehrere eigenartige Überzeugungen. Dazu
zählte, dass er glaubte, dass
Jesus
(a.) jeder der
Propheten von
Adam
(a.) bis
Prophet Muhammad (s.) war. Auch lehrte er, dass
Jesus
(a.) als Sokrates und Plato erschienen sei. Allerdings ist
davon auszugehen, dass die Wiedergabe sehr unzureichend ist,
da seine Werke unter anderem von
Allamah Madschlisi gelobt worden sind. Al-Chasibi gilt
auch als Verbreiter der Denkweise von
Muhammad ibn Nusair.
Er soll um 969n.Chr. gestorben sein. Sein Mae wurde von
Gegner der
Schiiten, welche die
Schia schmähen wollten verwendet, in dem die
Schiiten als "Chasibi"
verunglimpft worden sein.