Imam empfängt
Imam Ali (a.) empfängt Imam Chamenei

Aussprache: al-imaam Aliy yastaqbilu-l-imaam chaamana-iy
arabisch:
الإمام عليّ يستقبل الإمام الخامنئي
persisch:
امام علی از امام خامنه‌ای استقبال می‌کند
englisch:
Imam Ali (a.) receives Imam Khamenei

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„Imam Ali (a.) empfängt Imam Chamenei“ ist der Titel eines Gemäldes von Hasan Ruhulamin, welches er nach der Ermordung Imam Chameneis gemalt hat.

Das Bild wurde in der Sendung „Ich bin Iran“ ausgestrahlt, in der Hasan Ruhulamin ausführlich interviewt wurde. Er äußerte in der Sendung offene Kritik an gleichgültigen Künstlern. So sagte er „Ihr seid keine Krieger oder Kämpfer; wenn ihr auch jetzt nicht arbeitet, was nützt ihr dann?“

In dem Gemälde „Imam Ali (a.) empfängt Imam Chamenei“ ist Imam Ali (a.) von Hinten zu sehen, zu erkennen an Dhul-Fiqar, Zhul-Fiqar wie er auf einem Hügel in himmlischen Sphären Imam Sayyid Ali Chamenei begrüßt, während der Halbmond scheint.

In der klassischen Literatur in Dichtung oder historischen Texten wir der Ausdruck oft verwendet, um kaiserliche oder fürstliche Großzügigkeit zu preisen oder zu kritisieren. Im Zusammenhang mit Imam Ali Ridha (a.) hat die Wendung eine politisch-religiöse und spirituelle Tiefenbedeutung – insbesondere im Spannungsfeld zwischen den Zwölf Imamen (a.) und der Herrschaft der Abbasiden. Hintergrund ist, dass der abbasididsche Kalif Ma'mun als höchst ungewöhnlichen Schritt Imam Ali Ridha (a.) zum Thronfolger ernannt hat. Damit wollte er die politische Opposition der Schiiten entschärfen, indem er deren Imam Ali Ridha (a.) scheinbar in den Machtapparat integrierte. In diesem Zusammenhang wurde Imam Ali Ridha (a.) reichlich beschenkt, u.a. mit Titeln, Kleidung, Geld und Land. So musste Imam Ali Ridha (a.) das grüne Kleid (oder grünen Turban) des Kalifats tragen.

Diese Geschenke und Zuwendungen wurden von Zeitgenossen oft als „Gabe des Sultans“ bezeichnet. Imam Ali Ridha (a.) akzeptierte die Ernennung nicht aus weltlichem Ehrgeiz, sondern unter Zwang und mit der klaren Absicht, den Islam zu schützen und seine wahren Prinzipien zu verkünden. Trotz der „Gaben“ von Ma'mun verweigerte Imam Ali Ridha (a.) jegliche aktive Beteiligung an der Regierung. Er verteilte Geschenke und Reichtümer an die Armen – Zeichen seiner spirituellen Reinheit und Distanz zur politischen Macht.

Die „Gabe des Sultans“ wurde in schiitischer Literatur später oft als Symbol für weltliche Versuchung verstanden im Kontrast zur göttlich legitimierten Führung der Zwölf Imame (a.).

Dargestellt in dem Gemälde ist, wie ein Abgesandter des Ma'mun auf einer grünen Decke einen Geldbeutel an Imam Ali Ridha (a.) bringt. Es ist zu erahnen, dass Imam Ali Ridha (a.) es nach hinten zu seinen Gefährten weiterreicht, damit diese es verteilen.

Die Sendung „Ich bin Iran“ („man iranam“) wurde im Zuge des Irankrieges 2026 ins Leben gerufen.

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