Lindenschmit
Wilhelm Lindenschmit der Ältere

Aussprache: fiylhalm liynanschmiyt al-akbar
arabisch: فيلهلم ليندنشميت الأكبر
persisch: ویلهلم لیندنشمیتِ بزرگ‌تر
englisch: Wilhelm Lindenschmit the Elder

Bild: KI-generiert (2026 n.Chr.)

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Wilhelm Lindenschmit, oft mit dem Zusatz "der Ältere" versehen, um eine Verwechslung mit seinem gleichnamigen Sohn zu vermeiden, war ein deutscher Historienmaler des 19. Jh. n.Chr.

Er ist am 9. März 1806 in Mainz als Sohn eines Medailleurs geboren. Lindenschmit gehörte zur bekannten Künstlerfamilie Lindenschmit. Sein Bruder war Ludwig Lindenschmit der Ältere, ein bedeutender Prähistoriker und Museumsgründer; sein Sohn war Wilhelm von Lindenschmit der Jüngere, ebenfalls ein bekannter Maler.

Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er auf der Akademie der bildenden Künste in München. In den Jahren 1824 und 1825 war er an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1825 kehrte er nach München zurück, um bis 1828 Cornelius als dessen Schüler und Mitarbeiter bei der Ausführung großer Freskoaufträge zu unterstützen. In München ließ Lindenschmit nieder. 1848 wurde er zum Hofmaler in Meiningen

Künstlerisch war Wilhelm Lindenschmit d. Ä. stark von der Münchner Historienmalerei und der Schule um Peter von Cornelius geprägt. Er studierte zunächst in München, später in Wien, und arbeitete anschließend in München an großen Freskenprogrammen mit. Zu seinen bekannten Arbeiten zählen historische Fresken, unter anderem im Schloss Hohenschwangau, wo er mehrere Räume mit Darstellungen aus der bayerischen Geschichte ausstattete. Als sehr eindrucksvoll gelten im Schloss Hohenschwangau seine zahlreichen Gemälde mit Bezug zum Orient.

Zu seinen Gemälden mit Orientbezug im Schloss gehören unter anderem:

bulletGastlicher Empfang Heinerich des Löwen bey dem Sultan von Iconium 1172
bulletFriederich Barbarossa besiegt ds große Türkenheer bey Iconium 1190
bulletBarbarossas Untergang im Fluße Seleph
bulletFriedrich II. empfängt die Schlüssel Jerusalems 1229
bulletHerzog Ludwig rettet in der Wassernoth vor Kairo das Kreuzheer 1221

Wilhelm Lindenschmit d.Ä. starb aber am 12. März 1848 in München.

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