Mirdamadi
Chadidscha Mirdamadi

Aussprache: chadidscha miyrdaamaadiy
arabisch:
خدیجه میردامادي
persisch:
خدیجه میردامادی
englisch: 
Khadija Mirdamadi

??? - ??? n.d.H.
6.5.1914 – 6.8.1989

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Banu Chadidscha Mirdamadi war die Mutter von Imam Chamene'i und Ehefrau von Sayyid Dschawad Chamenei al-Hussaini.

Sie ist als am 6. Ordibehesht 1293 iranischer Zeitrechnung, (6. Mai 1914) in Nadschaf als Tochter von Ayatollah Sayyid Haschim Mirdamadi geboren. Ihre Mutter hieß Bibi Sakina. Die Mutter starb früh, sodass sie teilweise bei der Großmutter aufwuchs. Später wanderte sie mit ihrem Vater nach Iran aus und heiratete mit etwa 20 Jahren Sayyid Dschawad Chamenei al-Hussaini.

Mit 25 Jahren bekam sie Ihren Sohn, der später zum Imam der Islamischen Weltgemeinschaft [umma] werden sollte. Sie erzog ihre Kinder mit Wissen und der Lehre des Heiligen Qur'an, die sie gut beherrschte. Sie war zudem Gelehrte für Überlieferung [hadith] und Geschichte. Sie beherrschte Arabisch und Persisch.

Sie hatte mit Sayyid Dschawad Chamene'i fünf Kinder:

  1. Professor Sayyid Muhammad Chamenei.
  2. Imam Sayid Ali Chamenei
  3. Sayid Hadi Chamenei
  4. Sayid Mohammad Hassan Chamenei
  5. Badrosadat Chamenei, auch bekannt als Bibi Robab Chamenei

Sie stand im Widerstand gegen das Schah-Regime, hat sich von Sicherheitsbeamten nie erniedrigen lassen und sich nie mitleidig über die Gefängnisaufenthalte ihrer Söhne beklagt. Auch wird Imam Sayid Ali Chamenei mit der Aussage wiedergegeben, dass ihm die Haltung seiner Mutter nach der Haft Erschöpfung genommen habe.

Zu ihrem Todesdatum gibt es in öffentlich auffindbaren persischen Quellen einige Abweichungen: Einige Quellen nennen 15. Mordad 1368 (6. August 1989) als Todestag, andere nennen 22. Azar 1368 (13. Dezember 1989). Ursache war ein Herzinfarkt.

In der Erinnerung ist sie unter anderem bekannt für außergewöhnliche Träume, die sie über ihren Sohn geträumt hat.

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