.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Der Märtyrer Ayatollah Ali Qodusi war eine herausragende
Persönlichkeit in der
Islamischen Revolution. Er war insbesondere für seine
Frömmigkeit, seine Gelehrsamkeit und sein politisches
Engagement bekannt.
Er ist 1927 n.Chr. in
Nahewand in eine Gelehrtenfamilie geboren. Sein Vater
Ayatollah Ahmad Qodusi war ebenfalls ein angesehener
Gelehrter [faqih].
Er begann seine religiösen Ausbildung in seiner
Heimatstadt, und zog später im Jahr 1944
Qum, um
dort bei renommierten Gelehrten wie
Großayatollah Boroudscherdi und
Imam
Chomeini zu studieren. Er war spezialisierung auf Ethik
und Philosophie mit besonderem Interesse an spiritueller
Lebensführung (Suluk).
Bereit früh engagierte er sich für die
Islamische Revolution und wurde Anhänger der Bewegung der
„Fedayeen Islam“ unter
Ayatollah Sayid Abulqasim Mustafawi Kaschani.
Nach dem Sieg der
Islamischen Revolution 1979 wurde er von
Imam
Chomeini zum Generalstaatsanwalt des Landes ernannt. Er
bekämpfte entschieden die Konterrevolution, was ihn zu einem
Ziel von Attentätern machte.
Am 5. September 1981 wurde er durch eine Bombe, die in
seinem Büro platziert worden war, getötet. Der Täter war
jemand, der sich nach Haftentlassung als „reumütig“ ausgab und
die Bombe am freien Tag platzierte.
Imam Chomeini würdigte ihn posthum als einen der
geschätzten
Märtyrer, die bedeutende Dienste für den
Islam
und die
Islamische Revolution geleistet haben.
