Ali Qudusi
Ali Qudusi

Aussprache: aliy quduusiy
arabisch:
علی قدوسی
persisch:
علی قدوسی
englisch:
Ali Qodusi

1927 - 1981 n.Chr.

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Der Märtyrer Ayatollah Ali Qodusi war eine herausragende Persönlichkeit in der Islamischen Revolution. Er war insbesondere für seine Frömmigkeit, seine Gelehrsamkeit und sein politisches Engagement bekannt.

Er ist 1927 n.Chr. in Nahewand in eine Gelehrtenfamilie geboren. Sein Vater Ayatollah Ahmad Qodusi war ebenfalls ein angesehener Gelehrter [faqih].

Er begann seine religiösen Ausbildung in seiner Heimatstadt, und zog später im Jahr 1944 Qum, um dort bei renommierten Gelehrten wie Großayatollah Boroudscherdi und Imam Chomeini zu studieren. Er war spezialisierung auf Ethik und Philosophie mit besonderem Interesse an spiritueller Lebensführung (Suluk).

Bereit früh engagierte er sich für die Islamische Revolution und wurde Anhänger der Bewegung der „Fedayeen Islam“ unter Ayatollah Sayid Abulqasim Mustafawi Kaschani.

Nach dem Sieg der Islamischen Revolution 1979 wurde er von Imam Chomeini zum Generalstaatsanwalt des Landes ernannt. Er bekämpfte entschieden die Konterrevolution, was ihn zu einem Ziel von Attentätern machte.

Am 5. September 1981 wurde er durch eine Bombe, die in seinem Büro platziert worden war, getötet. Der Täter war jemand, der sich nach Haftentlassung als „reumütig“ ausgab und die Bombe am freien Tag platzierte.

Imam Chomeini würdigte ihn posthum als einen der geschätzten Märtyrer, die bedeutende Dienste für den Islam und die Islamische Revolution geleistet haben.

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