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zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
Farzana Sadiq Malwadschard ist eine iranische Architektin,
Stadtplanerin und Politikerin. Seit dem 21. August 2024 ist
sie Ministerin für Straßenwesen und Stadtentwicklung der
Islamischen Republik Iran. Sie gehört dem Kabinett von
Präsident
Masud Pazaschkian an.
Herkunft und Ausbildung
Sie wurde am 12. September 1976 (21. Schahriwar 1355) in
Hamadan geboren. Sie studierte Architektur an der
Universität Teheran und promovierte später im Bereich
Stadtplanung an der Islamischen Azad-Universität, Zweig
Wissenschaft und Forschung.
Sadiq war bereits lange vor ihrer Ernennung zur Ministerin
im iranischen Ministerium für Straßenwesen und
Stadtentwicklung tätig. Zu ihren wichtigsten früheren
Funktionen gehörten: Generaldirektorin in der Abteilung für
Architektur und Städtebau, Sekretärin des Obersten Rates für
Städtebau und Architektur Irans, stellvertretende Ministerin
für Architektur und Stadtentwicklung, Beraterin des Ministers
für Fragen des Städtebaus und der Architektur. Ihr fachlicher
Schwerpunkt liegt in Stadtplanung, Bauordnung, Flächennutzung
und städtebaulicher Entwicklung.
Farzana Sadiq ist die zweite Frau seit der
Islamischen Revolution von 1979 n.Chr., die in der
Islamischen Republik Iran ein Ministeramt erhielt. Vor ihr
war
Marsieh Wahid-Dastdscherdi von 2009 bis 2012
Gesundheitsministerin. Sadiq ist zugleich die erste Frau an
der Spitze des Ministeriums für Straßenwesen und
Stadtentwicklung.
Das Ministerium besitzt in
Iran
ein sehr weitreichendes Ressort. Es ist unter anderem
zuständig für: Straßen- und Schienennetze, Luftfahrt und
Flughäfen, Häfen und Seeverkehr, Wohnungsbau, Stadtplanung,
staatliche Grundstückspolitik, große Infrastruktur- und
Verkehrskorridore.