.Bücher
zu islamischen Themen finden Sie im Verlag Eslamica.
„Straße von Iran“ ist eine Bezeichnung der Straße von Hormuz,
die US-Präsident Trump verwendet hat.
Trump nannte die Straße von Hormuz am 17. April 2026 in
einem Truth-Social-Post „Strait of Iran“, also „Straße des
Iran“ bzw. „Meerenge des Iran“.
Der unmittelbare Zusammenhang war eine Meldung, dass Iran
die Straße von Hormuz wieder für die Schifffahrt geöffnet
habe. Trump schrieb wörtlich sinngemäß: „Iran hat gerade
angekündigt, dass die „Strait of Iran“ vollständig geöffnet
und für die Durchfahrt bereit ist. Danke!“
Mehrere Medien ordneten das als ungewöhnliche bzw.
inoffizielle Bezeichnung ein, weil der international
gebräuchliche Name „Strait of Hormuz“ ist. Die
South China Morning Post berichtete, Trump habe „Strait of
Iran“ verwendet, während der iranische Außenminister Abbas
Araghchi die Öffnung der Strait of Hormuz im Zusammenhang mit
einer Waffenruhe im Libanon angekündigt habe.
Der größere Kontext war die damalige Hormus-Krise: Die
Meerenge war wegen der Eskalation um Iran, US-Druck und
Blockade-/Sicherheitsfragen für den Öl- und
Handelsschiffsverkehr zentral. Reuters meldete am selben Tag,
dass Schiffe die Passage nur mit Genehmigung bzw. Koordination
iranischer Stellen nutzen sollten; die Lage blieb also trotz
„Öffnung“ angespannt. Es wurde vermutet, dass Trump mit der
Bezeichnung versucht hat die Iraner zu schmeicheln, da an der
eigentlichen Nachricht kein Wahrheitsgehalt bestand.
Die Straße von Hormuz ist eine schmale Meerenge zwischen
Iran im Norden und Oman/Vereinigten Arabischen Emiraten im
Süden. Sie verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman
und damit dem Arabischen Meer.
Ihre Bedeutung ist vor allem strategisch und
wirtschaftlich: Ein großer Teil des weltweiten Öl- und
Flüssiggastransports aus den Golfstaaten läuft durch diese
Passage. Deshalb gilt sie als einer der wichtigsten maritimen
Engpässe der Welt.
Politisch ist die Straße von Hormuz häufig ein
Spannungsraum, besonders im Zusammenhang mit Iran, den
Golfstaaten und westlichen Militärpräsenz in der Region. Schon
Drohungen, die Passage zu blockieren, können Auswirkungen auf
Energiepreise und internationale Sicherheit haben.
