Alle vier Kategorien oder Namen gehören sprachlich und
kulturhistorisch zusammen. Sie bezeichnen vorislamische
Opfer-, Weihe- und Tabu-Tiere im altarabischen Heidentum, die
im
Islam als
Zeit der Unwissenheit bekannt ist.
Damals wurden Tiere bestimmten Gottheiten geweiht oder
besonderen religiösen Vorschriften unterstellt. Aufgrund
kultischer Gründe (Gelübde, Zwillingsgeburt, Fruchtbarkeit
oder symbolischer Wert) wurden sie von praktischer Nutzung
ausgenommen. Ihre Milch, Fortbewegung oder Schlachtung war
eingeschränkt, verboten oder nur ausgewählten Gruppen
vorenthalten. Der Brauch galt als Zeichen gesellschaftlicher
und kultischer Ordnung. Im
Islam
wurde der Kult aufgehoben.
Stattdessen erklärte der
Islam
die Schlachtung von Haustieren mit persönlicher Bindung als
zulässig aber
verpönt [makruh].